Gastbeitrag von Beziehungsheilerin Antje Grube

Antje ist Beziehungsheilerin und hat durch ein Coaching-Programm bei mir nicht nur ihr Herzensbusiness in sich entdeckt, sondern auf diesem nicht ganz einfachen Weg auch ihr Herz geheilt. Wie es dazu kam, erzählt sie Dir am besten selbst:

 

„Ich sehe da ganz viel Liebe!“ sagte Sandra beim Blick auf mein Vision Board.

Diesen Satz werde ich wohl nie vergessen.

Ich befand mich in der 3. Woche von Sandras Business-Coaching-Programm Inner Balance Business Foundation und war auf der Suche nach meiner perfekten Business-Idee. Mit „Liebe“ hatte ich jetzt nicht so wirklich gerechnet und ehrlich gesagt konnte ich damit erstmal überhaupt nichts anfangen.

Liebe? Ich? Ausgerechnet ich??? Geschieden und seit 2 Jahren glücklicher Single?

Wie ich trotz oder gerade wegen meiner inneren Abwehr gegen das Thema „Liebe“ dann doch noch „Beziehungsheilerin“ wurde und was es mit dem kitschigen Pärchen auf der Bank auf sich hatte, möchte ich dir hier gern erzählen…

Selbständig gescheitert: Eine ehemalige Bankkauffrau auf der Suche…

Als ich Sandras Facebook-Gruppe „Erfolgreich selbständig mit dem, was Du liebst“ fand (oder sie mich fand), war ich tatsächlich gerade auf der Suche nach einer Idee für meine berufliche Zukunft. Ich hatte ein halbes Jahr zuvor nach 23 Jahren bei der Sparkasse gekündigt und arbeitete seitdem als Texterin und Virtuelle Assistentin im Bereich Persönlichkeitsentwicklung.

Da mich dieser neue Job auch nicht vollständig erfüllte, hatte ich mich nebenbei selbständig gemacht. Meine tollen Ideen in den Bereichen Gesundheit, Ernährungsberatung sowie Network Marketing waren grandios gescheitert – ich hatte bis dato noch keinen einzigen Cent damit verdient…

Und so langsam gingen mir auch die Ideen aus. Ich spürte, dass da irgendwas in mir schlummerte, dass nach draußen wollte, aber ich fand es alleine einfach nicht.

Dann kreuzte Sandra meinen Facebook-Weg. Bei ihr fühlte ich mich sofort gut aufgehoben. Ich erkannte, dass sie mir keine vorgefertigte Garantiert-Reich-Über-Nacht-Strategie aufdrücken würde, sondern mir in der „Inner Balance Business Foundation“ helfen würde, meine innerste Leidenschaft zu finden und ein Business „zur Welt zu bringen“, das sich RICHTIG anfühlen würde.

Ich trug mich in ihre kostenlose Challenge ein und wusste – egal, was sie mir danach anbieten würde, ich wäre dabei…

  • trotz Angst, dass sich auch das wieder als Sackgasse erweisen würde…
  • trotz Angst, wieder Geld in den Sand zu setzen…
  • trotz Angst, 8 Wochen später genauso orientierungslos zu sein wie vorher…

Das magische Vision Board und ein „aufdringliches“ Pärchen

Am Anfang war ich mega ungeduldig. Wann würde mir Sandra denn endlich sagen, wer ich bin, was ich kann und wie ich daraus ein funktionierendes Business mache?

Ich durfte erstmal lernen, meine Ungeduld zu zügeln und mich selbst auf die Suche zu machen – nach meinen Stärken, meinen Träumen, meinen Herzensthemen und dem roten Faden in meinem Leben.

Eine der vielen wundervollen Übungen war die Erstellung eines „Vision Boards“. Und obwohl ich schon vorher etliche Vision Boards gebastelt hatte, war dieses anders. Es folgte einzig und allein meiner Intuition und das Ergebnis sah wundervoll aus…

 

Vision Board von Antje Grube

 

Was ich daraus beruflich ableiten sollte, blieb mir allerdings ein Rätsel. Und dann war da dieses Pärchen. Dieses überaus kitschige Paar auf der Bank, das mir (und auch anderen) sofort ins Auge sprang.

 

Es störte mich, es passte nicht –  und trotzdem musste es mit drauf.

Immer wieder legte ich es beiseite, nur um es dann doch wieder in die Hand zu nehmen.

Ich wollte es nicht!!! Aber es drängte sich förmlich auf…

Ich gab mich geschlagen, klebte das Kitsch-Paar auf’s Board und erwartete gespannt den Live-Call, in dem Sandra unsere Vision Boards „auswerten“ würde.

Antje in der Trotzphase: Die Botschaft, die ich nicht hören wollte

Es kam, wie es kommen musste:

Sandra fragte: „Was hat denn dieses Pärchen zu bedeuten?“

Und ich konnte nur antworten: „Ich hab keine Ahnung! Das wollte da unbedingt mit drauf.“

Innerlich spürte ich bereits, dass ich doch schon eine leise Ahnung hatte. Dieses Paar wollte mir etwas sagen, es hatte eine wichtige Botschaft für mich, die ich jedoch noch nicht bereit war zu hören…

Was ich jedoch hörte, war der entscheidende Satz „Ich sehe da ganz viel Liebe.“

Ja super. Ganz toll.

Ich sah auf meinem Vision Board Erholung, Entspannung, Wasser, Ruhe, Harmonie… und schwelgte schon in Fantasien meiner eigenen Wellness-Oase und dann kam Sandra mit LIEBE um die Kurve!

Liebe! Pffff…

In mir rebellierte es. Und je mehr sich mein Inneres gegen dieses – für mich überaus lächerliche – Thema sträubte, umso deutlicher wurde mir bewusst, dass ich da auf eine Blockade gestoßen war, die ich wohl aus dem Weg räumen durfte…

Der Mauerfall: Die inneren Blockaden stürzen ein

Von Tag zu Tag wurde mir deutlicher bewusst, dass ich in mir eine regelrechte Mauer errichtet hatte – eine Mauer gegen Liebe und Beziehungen. Ich spürte, dass es an der Zeit war, diese Mauer einzureißen, mein Herz zu öffnen und die Energie fließen zu lassen, die sich dahinter angestaut hatte.

Aber wie? Wie bringt man Mauern zum Einsturz, hinter denen man sich doch so schön sicher fühlt?

Da ich in den letzten Jahren sowieso schon gelernt hatte, auf meine Intuition zu hören, auf kleine Zeichen zu achten und einfach dem zu vertrauen, was auf mich zukommt, tat ich BEWUSST überhaupt nichts, um meine Blockade zu lösen. Aber ich war bereit anzunehmen, was passierte.

Und das war so einiges…

So bekam ich zum Beispiel in geballter Ladung Danksagungen von meinen Freundinnen, denen ich mit meinen Tipps und Ratschlägen in ihren Beziehungskrisen geholfen hatte.
Verschiedene Seminare kreuzten meinen Weg, in denen ich weitere negative Glaubenssätze und innere Hindernisse aus dem Weg räumen konnte…

Stück für Stück bröckelte meine Blockade. Und mit jedem Stein, der herausbrach, fühlte ich mich befreiter. Mein Herz begann zu heilen.

Und doch war ich noch immer nicht bereit, mich auf das Thema „Beziehungen“ auch beruflich einzulassen. Irgendwas klemmte noch…

Herzensbusiness gefunden? Oder doch nicht? Der Moment der Verzweiflung…

Inzwischen waren die 8 Wochen der Inner Balance Business Foundation schon fast wie im Fluge vergangen und ich erwartete mit Spannung mein nächstes 1:1 Gespräch mit Sandra. Ich hatte nach wie vor noch keine konkrete Business-Idee.

Ich wusste nur, dass ich coachen wollte – dass ich Frauen in Lebenskrisen helfen wollte, die Krise als Chance zu sehen und zu nutzen. Mit diesem Ansatz ging ich in das Gespräch mit Sandra…

Heraus kam ich als „Beziehungsheilerin“. Als Begleiterin für Frauen in Liebeskrisen, die nicht wissen, wie es weitergehen soll und denen ich einen Weg zeigen darf in eine liebevolle und glückliche Beziehung.

So.

Herzensbusiness gefunden, Coaching erfolgreich beendet, alle glücklich.

Ja, Pustekuchen!

Ich war alles andere als glücklich. Obwohl dieses Thema während des Gesprächs fast wie von alleine aus mir herausgeflossen war, sträubte sich alles in mir. Ich war doch keine Paartherapie-Tussi!

Und wer würde mir das denn jemals abkaufen? „Ja hallo, ich bin die Antje, beziehungstechnisch die komplette Niete, aber ich sag dir mal, wie’s richtig geht…“???
Mir war echt zum Heulen zumute. War doch wieder alles umsonst gewesen? Hatte ich wieder Zeit und Geld verschwendet, um einem Traum hinterher zu jagen, der nun wie eine Seifenblase zerplatzte?

Ein tränenreiches Happy End

Das war die Stelle, an der ich hätte aufgeben können. An der ich hätte sagen können: „Blödes Coaching, alles für die Katz, wieder sinnlos Geld verschwendet…“ Das war die Stelle, an der ich mein Herz wieder hätte verschließen können.

Ich habe es NICHT getan!

Ich habe auf das vertraut, was Sandra in mir sah und was scheinbar auch meine Freundinnen in mir sahen, die mich immer wieder um Rat fragten. Ich habe endlich der Botschaft des kitschigen Pärchens auf meinem Vision Board gelauscht…

Es sagte: Hör auf, alleine stark sein zu wollen! Liebe ist nicht kitschig! Beziehungen sind nicht kitschig!

Und plötzlich verstand ich, was mich da blockierte:

Ich war so verdammt stolz darauf, es die letzten Jahre alleine geschafft zu haben, meine Krisen alleine gemeistert zu haben, meinen Sohn alleine großgezogen zu haben… dass sich ganz unbemerkt in mir der Glaubenssatz festgesetzt hatte, Beziehungen seien ein Zeichen von Schwäche.

Mit dieser Erkenntnis kamen Tränen, viele Tränen.

Und eine riesige Welle aus Liebe und Dankbarkeit, denn ich erkannte, dass ich niemals alleine gewesen war. In jeder Phase meines Lebens hatte es immer wundervolle Menschen gegeben, die mir zur Seite gestanden hatten. Ich hatte sie nur nie wahrgenommen!

Ich erkannte, wie wichtig und wertvoll Beziehungen sind. Nicht nur die Beziehung zum Partner, sondern ALLE Beziehungen unseres Lebens…

Und nun war ich bereit! Bereit, mein Herz zu öffnen, mein Herz zu heilen und das Thema „Liebevolle Beziehungen“ für mich anzunehmen, um es anschließend in die Welt tragen zu können. Ich war und bin bereit, anderen Frauen mit meinen Erfahrungen Mut zu machen, sie zu unterstützen, ihnen zu helfen und ihnen das Gefühl zu geben, niemals alleine zu sein.

Danke an Sandra, danke für die „IBBF“ und danke an das kitschige Pärchen auf der Bank – ich habe die Botschaft verstanden.

<a href="https://www.antjegrube.com/" target="_blank" rel="noopener">Antje Grube</a>

Antje Grube

Antje hat ihren Jugendtraum wahr gemacht und mit 40 angefangen, psychologische Beraterin zu studieren. Heute ist sie Beziehungsheilerin aus ganzem Herzen und hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, ihre Erfahrungen weiterzugeben. Sie begleitet Frauen auf ihrem Weg aus einer Beziehungskrise zurück in ein glückliches Leben.

(Photo by Natalie Collins & Olessya)

4 Kommentare
  1. Mareen
    Mareen sagte:

    Liebe Antje,

    Was für ein spannender und erhellender Artikel. Ich finde es ganz toll, dass du über deine Hürde gesprungen bist und aus deiner Blockade mit Hilfe von Sandra ein Herzensbusiness entwickeln konntest. Super gemacht!

    Viele Grüße
    Mareen

    Antworten
  2. Sophie
    Sophie sagte:

    Was für ein schöner, herzerwärmender Artikel. Was mich auch wieder darin bestärkt, meiner eigenen inneren Stimme zu folgen. Ich bin total gespannt aufs nächste Jahr. Einiges ist mir bewusst, aber ich habe das Gefühl, da schlummert noch mehr in mir.
    Liebe Antje, du gehst deinen Weg! Super.
    LG
    Sophie

    Antworten

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