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Dieser Idee konnte ich nicht widerstehen. Als Birgit Schultz vor einigen Wochen zur Blogparade “10 Fakten über mich, damit mich meine Kunden & Interessenten besser kennen lernen” aufrief, war mir sofort klar: Da muss ich dabei sein. Denn ich folge Birgits Vorstellung, dass wir uns alle auch als Mensch zeigen dürfen, wie wir sind. Deswegen zeige ich mich z. B. in meinen Videos oder natürlich auch in der 1:1 Begleitung immer sehr authentisch, echt und nahbar. Geschrieben habe ich darüber aber noch nie.

Darum ist dieser Artikel DIE Gelegenheit, mal ein paar neue Seiten an mir zu verraten. Orientiert habe ich mich an den Fragen, die ich aus meiner Facebook-Gruppe bekommen habe. Und natürlich verrate ich Dir auch, warum ich Dir genau das über mich erzähle. Denn am Ende hat alles irgendwie auch mit dem eigenen Business zu tun. Das dürfte spannend sein für alle, die ihre eigene Aufgabe noch suchen …

Also, los geht’s ….

Kindheit, Schule & Co.

Welchen Berufswunsch hattest Du als Kind?

Da war ich total bodenständig: Ich wollte Rockstar werden :-D Ich liebe Musik, tanze gerne und ausgelassen und singe auch dazu. Da ich dazu aber null Talent habe, hat sich dieser Wunsch nicht verwirklicht.

Was ich daraus gelernt habe?

Wenn der Wunsch nach Bühne in Dir drin ist, holt er Dich irgendwann ein. Und das lässt sich im eigenen Business sehr schön verwirklichen.

Wie war Deine Schulzeit?

Ganz ehrlich: Eher durchwachsen. Ich war als Schülerin total schüchtern und hatte mündlich immer schlechte Noten. Seltsam für einen angehenden Rockstar, gell :-D Ich hatte einfach Angst, etwas Falsches zu sagen. Das hat lange gebraucht, bis ich das aus mir raus hatte.

Was ich daraus gelernt habe?

Heute erweitere ich meine Komfortzone täglich und mache bewusst etwas anders als gestern. Und ich schaffe mir ein für mich passendes Umfeld, in dem ich wachsen kann und so akzeptiert werde, wie ich bin.

Wusstest Du schon in der Schule, dass Du mal selbständig sein willst?

Im Nachhinein war das absolut erkennbar. Seitdem ich 14 Jahre alt war, hatte ich diverse Nebenjobs – häufig auch parallel. Typisch Scanner halt. Spätestens in der Oberstufe begann ich, meine vielen Jobs und Termine “zu managen”. Ich hatte alles gut im Griff. Nur zur Schule kam ich meist zu spät. Ein klares Anzeichen dafür, dass für mich ein anderer Rhythmus gilt. In meinem Abi-Artikel stellten mich meine Freundinnen dann als erfolgreiche Mehrfach-Nachtclub-Besitzerin auf Mallorca da. Die hatten das Unternehmerding in mir also schon früh recht gut erkannt. Nur ich selbst wusste nichts …

Was ich daraus gelernt habe?

Es ist alles in uns drin und auch sichtbar. Wenn wir zulassen und uns erlauben, es zu erkennen.

Und danach? Welche Ausbildungen hast Du gelernt und warum?

Nach dem Abitur habe ich Bankkauffrau gelernt und in dieser Bank auch 10 Jahre gearbeitet. Der Grund? Weil ich gerne mit Menschen zusammen arbeiten und mit ihnen was erreichen wollte. Und weil mir das Kaufmännische liegt. Deswegen studierte ich neben dem Job erst an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie BWL, VWL und Recht und setze dann im zweiten Studium noch ein Diplom in Betriebswirtschaftslehre drauf. Später folgten noch Weiterbildungen im Bereich Projektmanagement, bevor ich dann den “Coaching-Weg” einschlug.

Was ich daraus gelernt habe?

Alles hat seinen Sinn und Zweck. Ich habe aus jeder Ausbildung und jedem Job eine Menge mitgenommen. Heute denke ich, dass genau das eine meiner Stärken ist. Ich habe mehr als 17 Jahre praktische Erfahrungen in allen relevanten Stationen in einem Unternehmen. Mein Fokus lag immer schon auf Marketing, Sales, Projektmanagement und Digitalisierung im Bereich Vertriebskanalmanagement. Das kommt mir heute in meinem Business zugute.

Persönliche Entwicklung

Welche Widerstände hattest Du im Laufe Deiner Entwicklung und wie bist Du damit umgegangen?

Alle aufzuführen würde etwas dauern … Sagen mir mal so: Ich kenne Rückschläge und Widerstände in allen Varianten und weiß, wie sich das anfühlt. Die größte Hürde war dabei sicherlich meine Brustkrebs-Erkrankung im April 2017. Aber sie war auch meine größte Chance. Auch hier erkenne ich, wie wichtig das für mich war und bin dankbar dafür, dass mir das Leben diese zweite Chance geschenkt hat.

Was ich daraus gelernt habe?

Wenn wir gegen unser Inneres arbeiten bzw. ein Leben leben, das nicht zu uns passt, verlieren wir. Es ist viel einfacher, den Eltern, dem Partner, den Freunden etc. zu sagen, dass es nicht mehr geht, als wir oft denken. Und es ist besser, jemand anderes ist “böse” auf mich, weil ich nicht mehr so funktioniere und aus dem Spiel aussteige, als wenn ich selbst mich und mein Verhalten nicht mehr annehmen kann.

Was war Dein bestes oder auch negativstes Coaching-Erlebnis?

Seit 2011 lasse ich mich coachen bzw. von Menschen begleiten, die mehr Expertise auf einem Gebiet haben als ich. Dies wurde im Laufe der Jahre immer mehr. Seit Beginn meiner Vollzeit-Selbständigkeit habe ich im Schnitt 3 – 4 Menschen an meiner Seite. Eines der schönsten Coaching-Erlebnisse war direkt eines der ersten, als es um meine Identität und mein Auftreten nach außen ging. Damals war das alles noch neu für mich, und ich sog jede Erkenntnis wie ein Schwamm auf. Zu dem Zeitpunkt erkannte ich, dass ich nicht der angepasste Typ bin. Ich mache gerne mein eigenes Ding. Ideal in der Selbständigkeit. Ein negatives Erlebnis hatte ich hingegen nie. Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder Mensch einen Grund hat, weswegen er in meinem Leben ist. Deswegen kann ich auch Widerstände oder Reibungen (meistens) als das wahrnehmen, was es ist: Etwas in mir.

Was ich daraus gelernt habe?

Die Seele will wachsen, sich entwickeln und ihrer Aufgabe nachgehen. Wenn man sich selbst auf diesem Weg unterstützen will, hilft der Blick von außen und die liebevolle Begleitung durch einen Sparringparter sehr.

Bei wem suchst Du Dir berufliche und private Ratschläge?

Bei mir selbst. Mein Inneres kennt immer die Lösung. Manchmal fällt mir das Erkennen und das Hinhören schwer. Dann suche ich mir einen Coach oder etwas Ähnliches. Der für mich passende Mensch ist immer schon da, wenn ich ihn brauche. Dafür sorgt das Leben. Ich musste in den letzten Jahren nicht mehr nach irgendwas googlen, sondern weiß intuitiv, wer der Richtige für mich ist. Ansonsten habe ich einen großen Freundes- und Bekanntenkreis. Je nach Thema findet sich da immer jemand.

Was ich daraus gelernt habe?

Reden hilft. Dennoch: Die Lösung liegt in mir. Es rächt sich “Rat-Schläge” anzunehmen, wenn sie sich im Inneren nicht zu 100 % richtig anfühlen.

Mein Business

Welchen großen Traum, welche Vision hast Du im Moment?

Für die Welt möchte ich daran mitwirken, dass wir alle raus gehen aus der Selbstbegrenzung und rein gehen in ein von innen erfülltes und großartiges Leben. Dazu gehören für mich Freiheit, Unabhängigkeit, Individualität und ganz viel Liebe und Mitgefühl dazu. Hier spreche ich darüber.

Für mich selbst hat sich mit der Selbständigkeit schon viel in diese Richtung getan. Aber es geht noch mehr von allem, auch für mich.

Was ich daraus gelernt habe?

Es ist mehr in uns drin als wir oft denken. Wer groß denkt, darf mutig sein und nach vorne gehen. Die Welt braucht mehr Menschen, die bestehende Systeme in Frage stellen und eine neue Welt nach ihren Werten erschaffen.

Was hast Du getan, wenn Du dachtest, Deine Business-Idee klappt nicht so, wie Du Dir das vorgestellt hast?

Ich bin davon überzeugt, dass ich selbst die geborene Unternehmerin bin und meine Aufgabe es ist, meine Erfahrungen in die Welt zu tragen und andere Menschen auf ihrem Weg zu begleiten. Wenn eine einzelne Idee mal nicht klappt, dann probiere ich halt die nächste.

Was ich daraus gelernt habe?

Der Glaube ist wichtiger als der einzelne Schritt. Wenn Du Dich innerlich mit dem verankerst, was Du bereits bist (weil es in Dir ist), dann ergibt sich der Weg von alleine.

Wenn Du es Dir wünschen könntest, von wo aus würdest Du am liebsten arbeiten?

Im Moment arbeite ich genau von dort, wo ich sein will: Hannover. Das mag nicht besonders spektakulär sein, aber hier ist meine Heimat. Deswegen bin ich seit kurzem wieder hierher zurück gekehrt. Was sich sonst noch ergibt? Vielleicht mit etwas mehr Sonne? Das ist noch offen. Das Leben wird mich führen.

Was ich daraus gelernt habe?

Es ist weniger wichtig, wo Du bist, wenn Du Dich in Dir und mit Dir selbst wohl fühlst. Aber Heimat und Vertrautheit sind dennoch wichtig.

Und noch ein paar Fun Facts über mich ….

  1. Ich trage zu 99,9 % flache Schuhe und liebe es allgemein bequem. Insofern ist es etwas unverständlich, wie ich es 16 Jahre in der Bank ausgehalten habe.
  2. Ich habe wahnsinnige Angst vor Schlangen und allem, was sich schlängelt. Bei einem Betriebsausflug musste mich mal ein Kollege huckepack nehmen, weil ich nicht bereit war, den Weg weiterzugehen, wo eine Kreuzotter lag.
  3. Einer meiner Nebenjobs war die Arbeit in einer Tanzschule. Ich war Vortänzerin, legte die Musik auf und verkaufte Getränke. Musik und Bewegung ist eine meiner großen Leidenschaften.
  4. Die Krähe im Yoga (siehe Bild) kann ich erst, seitdem ich mir sage (und es spüre), wie leicht es ist. Ich hatte vorher ewig die Armmuskulatur trainiert. Aber erst die neue Geisteshaltung führte dazu, dass mir diese Übung gelang.
  5. Man nennt mich auch Tolpi, denn ich bin ein ziemlicher Tollpatsch und schmeiße ständig etwas um, laufe irgendwo dran etc. Und wer lacht dabei am lautesten? Ich! :-D

So, das waren die 15 Dinge persönlichen Dinge über mich.

Erzähl doch mal, was hat Dich am meisten überrascht? Findest Du Dich wieder? Ich freue mich auf Deine Rückmeldung. Lass mir gerne einen Kommentar da.

 

(Photo by Timo Raab)