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Regelmäßig spreche ich darüber, warum eine Vision wichtig ist und wie Du sie umsetzt. Mit Start ins eigene Business ist das ein Thema, mit dem sich jeder beschäftigen darf. Und auch wenn Du schon länger dabei bist, lohnt ein regelmäßiges Update.

Denn eine starke Vision gibt Dir den Handlungsrahmen für Dein Business vor. Damit hast Du im Business-Alltag weniger Aufwand, Entscheidungen zu treffen bzw. Dich auszurichten. Denn wenn Du innerlich klar ausgerichtet bist, kannst Du in den täglichen To-Do’s intuitiver vorgehen.

Im Video (ca. 24 Minuten) erfährst Du

  • den Unterschied zwischen Vision und Zielen
  • warum Du eine Vision für Dein Business & Leben haben solltest
  • wie Du es schaffst, smart beides miteinander zu verzahnen
  • und warum Deine Intuition dabei eine wichtige Rolle spielt

 

Wie Vision & Ziele gut miteinander harmonieren und Du richtig durchstartest 🚀

Steckst Du auch noch fest in Sachen Vision? Spürst Du, dass mehr in Dir steckt, bekommst es aber nicht zugreifen? Und möchtest Du auch planen können – aber aus dem Bauch, nicht aus dem Kopf?

Dann unterstützt Dich mein Selbstlernkurs “Von der Vision zu intuitiven Zielen”. Du erstellst darin Dein Vision Board, analysierst es und findest die Bereiche in Business & Leben, die Du anpacken möchtest. Du formulierst Deine Ziele und nutzt meine bewährten Planungstools für eine absolut flexible und intuitive Planung.

Der Kurs eignet sich auch für Angestellte ohne eigenes Business.

(Photo by Roberto Nickson on unsplash)

 

Ab und zu gibt es im Leben diese Momente, wo Du spürst, dass etwas Größeres ansteht. Etwas in Dir zieht sich zusammen, und plötzlich hast Du einen Impuls, den Du einfach nicht wegdrücken kannst. Genauso einen Moment hatte ich am 24. Mai 2018 gegen 17 Uhr.

Es war ein vollkommen unspektakulärer Tag. Ich befand mich gerade im Auto auf der A7, der DSGVO-Wahnsinn lag hinter mir und abends stand das Topmodel-Finale an. Und doch passierte in diesem Moment etwas mit mir.

Etwas Größeres – das kann ein Jobwechsel, der Aufbau einer Selbständigkeit oder die Trennung vom Partner sein. Bei mir war es einfach ein Schild auf der Autobahn: Hannover. Die Stadt, in der ich 10 Jahre lang gelebt, geliebt, gelacht, geweint und gefeiert hatte. Eine Stadt, in der ich nicht geboren bin, die ich aber dennoch als Heimat bezeichnen würde. Meine Herzensheimat.

Es ist zu diesem Zeitpunkt fast 7 Jahre her, dass ich weggezogen war. Ich wollte in dieser Zeit nie zurück. Besonders oft hatte ich Hannover in den Jahren auch nicht besucht. Irgendwas hielt mich immer davon ab. Tausend Aktivitäten, die Entfernung, eben das volle Leben. Bis ich an diesem späten Donnerstagnachmittag auf dem Weg zu meiner Familie war. Und plötzlich am ganzen Körper merkte: „Scheiße, hier passiert gerade was. In mir. Und das kann und will ich nicht ignorieren.“

Klar, dieses Gefühl hätte ich wegdrücken können. Aber würde ich mich dann nicht selbst bescheißen? Also ging ich ab diesem Moment achtsam durch die Welt und beobachtete sehr genau. Was sollte mir dieses Gefühl sagen?

Ich ging auf die Suche …

Intuition

Mir war sofort klar, dass in diesem Moment auf der Autobahn meine Intuition zu mir gesprochen hatte. Sie signalisierte mir, dass hier etwas geschehen würde, was mit dieser Stadt in Verbindung steht. Sie zeigte mir auch, dass es etwas Größeres sein würde.

Vielleicht hätte ich meine Intuition gar nicht erkannt, wenn ich nicht schon längere Zeit trainiert hätte, sie wahrzunehmen. Im hektischen Alltag verlieren wir sie oft, drücken sie weg, ignorieren sie. Und dennoch ist unsere Intuition immer da. Jeder Mensch hat sie in sich.

Deswegen wusste ich auch sofort, dass mir dieses Gefühl etwas Wichtiges mitteilen wollte. Und dass ich schön doof wäre, nicht darauf zu hören.

Signale

Ab diesem Moment war ich besonders achtsam unterwegs. Ich achtete auf Zeichen und beobachte meine Reaktionen und meine Gefühle. Vollkommen überraschend traten Menschen in mein Leben, die mir Hannover von einer neuen und doch auch vertrauten Seite zeigen sollten. Plötzlich traf ich alte Bekannte wieder, die ich mit meinem Wegzug zurückgelassen hatte.

Und mir wurde auch klar: Die Kontakte mit alten Hannoveraner Freunden und Bekannten, die seit einigen Monaten wieder zugenommen hatten, waren kein Zufall gewesen. Die Stadt hatte mich schon lange gerufen.

Wünsche

Und plötzlich merkte ich auch, dass ich meine Familie und alte Freunde vermisste. Das vertraute Niedersachen. Mein altes Lieblingsviertel in Hannover.

Mein bisheriger Wohnsitz passte mir plötzlich nicht mehr. Zu laut. Zu fremd. Zu „hessisch“. Immer öfter ertappte ich mich dabei, dass ich betonte, dass ich Niedersächsin sei und deswegen leider xyz nicht verstehen/nachvollziehen/tun whatever könnte. Ich spürte, wie sehr ich meinem Heimat-Bundesland verbunden war.

Entscheidung

Als ich all das wahrgenommen hatte, wurde mir klar: Das Ding war entschieden! Nur mein Ego war noch nicht ganz einverstanden und lamentierte rum. Ein Umzug sei zu teuer, jetzt hatte ich mich doch gerade im Rhein-Main-Gebiet eingelebt, in Hannover würde ich doch auch keinen mehr so richtig kennen.

Ich nahm es liebevoll in den Arm und sagte ihm, dass wir auf mein Herz hören würden, ich ihm aber versprechen würde, den Umzug so gut zu managen, wie ich alle großen Projekte und Themen manage – ob es einverstanden sei? Und so hatte ich schnell mein OK. Denn eigentlich will unser Ego ja auch nur unser Bestes.

Herz & Verstand

Und so stand der Plan: Mein Herz hatte entschieden – ich würde nach 7 Jahren Abwesenheit nach Hannover zurückgehen. Und mein Verstand übernahm auch eine sehr wichtige Aufgabe. Er wurde verantwortlicher Projektleiter für den Umzug. So waren alle Seiten in mir zufrieden.

Trägst Du Dich auch mit einer großen Entscheidung?

Oft laufen wir vor großen Entscheidungen weg, da uns insgeheim absolut bewusst ist, dass diese eine enorme Tragweite haben. Und bevor wir uns falsch entscheiden, entscheiden wir uns lieber gar nicht – in der Hoffnung, dass wir dann alles richtig gemacht haben.

Das Problem ist aber, dass eine nicht getroffene Entscheidung trotzdem bedeutet, dass Du Dich entschieden hast. Denn auch wenn Du Dich FÜR etwas entscheidest, so bedeutet das automatisch, dass Du Dich DAGEGEN entschieden hast.

4 Schritte auf dem Weg zur Entscheidung

Wenn eine große Entscheidung ansteht, gibt es 4 Dinge, die Du tun solltest. Damit fällt es Dir wesentlich leichter, Dich zu entscheiden, und Du bekommst damit auch die innere Stärke, um diese Entscheidung durchzuziehen.

  1. Trainiere Deine Intuition: Sei Dir selbst nah und achte darauf, wie Dein Inneres und Dein Körper in bestimmten Momenten reagiert. Nimm wahr, was sich an vermeintlichen Kleinigkeiten zeigt. Klopft Dein Herz plötzlich laut? Kribbeln Deine Fuß- oder Handflächen? Hast Du ein Druckgefühl auf der Brust? Oder hast Du plötzlich einen Impuls, dass etwas wichtig sein könnte, so wie ich bei dem Autobahnschild? Indem Du bewusst solche Dinge registrierst, trainierst Du nach und nach Deine Intuition. Du richtest Dich innerlich dadurch ganz anders aus und gibst Dingen in Dir Raum, die Du vorher gar nicht wahrgenommen hättest.
  2. Baue eine Verbindung zu Deinen Wünschen auf: Sei Dir immer bewusst, was Du eigentlich vom Leben willst. Was sind Deine Werte? Bist Du ein freier Typ, der gerne unabhängig ist? Was bedeutet Freiheit genau für Dich? Oder bleibst Du gerne stecken, weil Dir Sicherheit so wichtig ist? Was macht Sicherheit speziell für Dich aus? Verstecke Dich nicht hinter Begriffen, sondern definiere diese für Dich. Welche Wünsche ergeben sich daraus? Indem Du Dich mit Dir selbst beschäftigst, Dich, Deine Wünsche und Deine Werte kennst, bist Du auch in der Lage, Entscheidungen gut vorzubereiten. Denn damit weißt Du, dass Du nah bei Dir bist, wenn Du entscheidest.
  3. Achte auf Signale und Zeichen: Das Leben ist unser Verbündeter und schickt uns regelmäßig Hinweise auf unserem Weg. Wenn Du jedoch mit Scheuklappen durch die Gegend rennst oder einfach nur zu gestresst bist, dann kannst Du sie nicht wahrnehmen. Achte also darauf, was passiert, wenn Du in einer Entscheidungsphase bist. Wen triffst Du plötzlich wieder? Wohin wirst Du getragen, ohne dass Du etwas dafür tun musstest? Welche Zeichen siehst Du, z.B. auf dem Weg, liegen? Wenn Du aufmerksam und offen bist, wirst Du sehr viel erkennen, was Dir Deine persönliche Richtung weisen wird.
  4. Lasse Dein Herz entscheiden: Unsere Gesellschaft hat uns gelehrt, dass wir am besten mit dem Verstand entscheiden sollten. Pro und Contra. Abwägen von Argumenten. Und so weiter. Verstehe mich nicht falsch, ich liebe meinen Verstand und setze ihn oft und gerne ein. Wichtig ist aber, dass Du Dir die Rollenverteilung bewusst machst. Gerade große Lebensentscheidungen, wie ein größerer Wohnortwechsel oder der Aufbau Deines eigenen Business, werden nicht im Verstand entschieden. Auch wenn wir uns das so einreden wollen. Wenn Du einmal verstanden und akzeptiert hast, dass Du Deinem Herzen folgen darfst, weil es Dich leitet und führt, dann wird es einfacher für Dich. Das ist wie in der Liebe, da vertrauen wir auch unserem Herzen.

Warum Du Dich nicht falsch entscheiden kannst

Die Angst, etwas falsch zu machen, lähmt – und führt dazu, dass Dein Leben Tag für Tag an Dir vorbei zieht, ohne dass Du Deinem Herzen folgst. Mache Dir also bewusst, dass echte Entscheidungen nicht im Kopf, im Ego, im Verstand getroffen werden. Echte Entscheidungen kommen aus Deinem Herzen. Oder wenn Du Dein Herz nicht fühlst, dann vielleicht auch aus Deinem Bauch.

Wenn Du Deinem Herzen die Führung in Deinem Leben überträgst, wirst Du immer richtig entscheiden. Dein Herz wird Dich niemals anlügen oder es schlecht mit Dir meinen. Im Gegenteil: Dein Herz will immer das Beste für Dich.

Wenn Du das einmal für Dich annehmen kannst, dann hast Du auch die Kraft, große Dinge in Deinem Leben zu bewegen. Egal, ob Du Dich noch einmal neu orientieren willst, z.B. im Beruf, oder woanders leben willst.

Das Bewusstsein dafür, dass Herz und Verstand wirkungsvoll miteinander arbeiten können, gibt Dir die Stärke, Deine getroffene Entscheidung durchzuziehen.

Dein Leitsatz darf lauten:

Ich stelle meinen Verstand in den Dienst meines Herzens

Du kannst also unbesorgt immer Deinem Herzen folgen. Deine Intuition leitet Dich, Signale zeigen Dir, dass Du auf dem richtigen Weg bist, Deine Wünsche erfüllen sich und Dein Verstand hilft Dir, die Pläne des Herzens umzusetzen.

Übrigens: Als ich letztes Jahr von einem Tag auf den anderen meinen Job in einer Großbank gekündigt habe, lief es genauso ab. Ich habe darauf vertraut, dass mein Herz mich in die richtige Richtung lenken wird. Und dass mein Verstand mir helfen wird, meine Vollzeit-Selbständigkeit aufzubauen. Und genauso lief es dann auch. Es geht also!

Viele Menschen machen aber leider genau das Gegenteil. Sie treffen Entscheidungen mit dem Verstand und wundern sich dann, dass sie immer wieder gegen Wände laufen und ihr Herz innerlich rebelliert. Wenn Du auch gerade ein Thema mit Dir herumschleppst, dann mache Dir also Deine innere „Rollenverteilung“ klar. Du sollst Deinen Verstand nicht ausschalten. Aber folge Deinen Wünschen und dem, was Dir wirklich wichtig ist. Auch wenn es in Form eines Autobahnschilds in Dein Leben gepurzelt kommt.

Ich bin gespannt, wie Du das siehst. Hast Du auch gerade eine große Entscheidung zu treffen? Erzähle davon gerne in den Kommentaren. Der perfekte Ort, um Dich darüber auch mit Gleichgesinnten auszutauschen, ist meine Facebook-Gruppe Erfolgreich selbständig mit dem, was Du liebst. Bist Du schon Mitglied?

Im nächsten Artikel erzähle ich Dir dann, wie ich es geschafft habe, so schnell meinen Hannover-Plan anzugehen und wie das Leben mich dabei unterstützt hat. Denn wenn Du etwas wirklich aus dem Herzen heraus willst, dann kannst Du einiges selbst tun, um es gelingen zu lassen.

(Photo by Flo Karr on Unsplash)

Ganz ehrlich: Hättest Du mich vor einigen Jahren nach meiner Lebensaufgabe gefragt, hätte ich nur mit den Schultern gezuckt und diese Frage wahrscheinlich auch etwas seltsam gefunden. Zu diesem Zeitpunkt war ich tief versunken in meinem beruflichen Hamsterrad aus Deadlines, tausenden von Tasks und steigendem Stresslevel.

Danach passierte dann aber eine Sache, die ich im Nachhinein nur als Fingerzeig des Universums deuten kann: Ich kam auf einem Vortrag mit dem Thema Coaching in Verbindung und begann einen knappen Monat später bereits mit meiner Coaching-Ausbildung. Zum ersten Mal erlebte ich, dass ich total in meinem Element war. Nichts war mehr anstrengend. Und ich musste nicht funktionieren. Das gab mir zu denken. War womöglich noch ein anderer Lebensentwurf für mich drin, als der, den ich bis dahin gewählt hatte? Konnte es sein, dass Stress, Druck & Anstrengung gar nicht dauerhaft in meinem Leben sein mussten?

Wie lebt es sich ohne Lebensaufgabe?

Natürlich hätte ich mein Leben einfach so weiterleben können, wie ich es getan hatte. Aber ich hatte in der Coaching-Ausbildung etwas geschnuppert, was ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht erlebt hatte. Ich erkannte erstmalig in meinem Leben einen tieferen Sinn für meine Persönlichkeit. Für die vielen, unterschiedlichen Jobs, die ich gemacht hatte. Und für das, was ich schon erlebt hatte.

Leben ohne Bewusstsein für die eigene Lebensaufgabe ist also Leben ohne einen besonderen Sinn.

Es fehlte der Tiefgang. Es fehlte ein Angebunden-sein-an-seinen-inneren-Kern.

Einige Jahre und Schicksalsschläge später hatte sich mein Denken grundlegend verändert. Es mag Menschen geben, die weniger stark innerlich danach streben, ihre einzigartige Aufgabe zu finden und diese auszuleben. Wenn Du aber zu dem Typ Mensch gehörst, dem Sinn und Bedeutung generell wichtig sind im Leben, dann brauchst auch Du Verständnis für Deine Lebensaufgabe. Es ist weniger die Frage, ob Du Dich auf diesen Weg machst, sondern mehr, wann Du bereit dafür bist.

So fühlt es sich an, wenn Du Deine Lebensaufgabe gefunden hast

An folgenden Punkten erkennst Du, dass Du auf dem richtigen Weg bist.

  • Wenn Du dafür etwas tust, fällt es Dir sehr leicht. Du spürst keine Anstrengung.
  • Du könntest stundenlang über dieses Thema reden und verstehst nicht, dass es andere nicht so sehr interessiert wie Dich.
  • Du hast eine riesengroße Vision von Deinem Leben und Deinem Wirken in dieser Welt.
  • Du hast manchmal Angst vor Dir selbst, weil Du so unfassbar motiviert und überzeugt bist, von dem, was Du tust.
  • Dein früheres Leben kommt Dir klein, eingeschränkt und unfertig vor.
  • Dir ist bewusst, dass es früher auch gute Dinge gab, aber jetzt fühlt es sich für Dich richtiger, stimmiger, besser, leichter, schöner und wertvoller an.
  • Du unterteilst Dein Leben in ein “vorher” und “nachher”.

Aber Achtung:
Nicht verzweifeln, nur weil Du nicht jeden Tag motiviert bis unter die Haarspitzen bist und auch mal Tränen fließen. Das bedeutet nicht, dass Du falsch unterwegs bist. Du darfst Dir das einfach so vorstellen:  Du warst jahrzehntelang in einer Sache unterwegs, die Dein Herz wenig oder gar nicht berührt hat. Jetzt erkennst Du, für was Du eigentlich geschaffen bist und was Du der Welt von Dir geben willst, und springst mit einem riesengroßen Sprung aus Deiner gewohnten Komfortzone raus. Und das bedeutet: Ängste, Zweifel und innere Blockaden tauchen auf. Dein Ego schickt Dir diese, um Dich in dem gewohnten Verhalten zu halten. Auch wenn dieses nicht besonders förderlich für Dich ist.

Fokussiere Dich nicht darauf. Sondern spüre, was mit Dir passiert, wenn Du mit Deiner Bestimmung verbunden bist. Hüpft Dein Herz? Kribbelt es im Bauch oder in den Füßen? Schwappt eine Welle von innerer Freude durch Deinen Körper? Dann bist Du genau richtig :-)

Wenn Du Dich entscheidest, Deine Lebensaufgabe zu finden

Meine tiefste Überzeugung ist: Jeder Mensch ist für eine bestimmte Sache geboren. Diese Sache kannst nur Du besonders gut. Und nur Du kannst sie in dieser einzigartigen Art und Weise ausführen.

Seine Lebensaufgabe zu leben bedeutet:

  • Auflösung der eigenen, gefühlten Begrenzung
  • Pure Selbstentfaltung und Selbstverwirklichung
  • Etwas Sinnvolles mit den Gaben zu tun, die Dir mit Deiner Geburt mitgegeben wurden

Deine Lebensaufgabe muss dabei nicht zwingend etwas mit Deinem Beruf zu tun haben. Vielleicht findest Du Deine Erfüllung auch in Deinem Privatleben, in einem Ehrenamt, hast mehrere Jobs oder konzentrierst Dich auf ein Hobby. Vielleicht spürst Du auch, dass sich diese Sache nicht in einem klassischen Angestelltenjob finden lässt.

Wie kannst Du starten?

Tatsächlich steht und fällt alles mit Deiner inneren Entscheidung:

Ja, ich mache mich auf den Weg.

Ja, ich erlaube mir, groß zu denken.

Ja, ich fange einfach an.

Ja, ich vertraue darauf, dass ich meine Lebensaufgabe finde.

Ja, ich nehme Kontakt zu meinem Herzen auf.

Wie gehst Du vor?

Lasse die Suche nach Deiner Lebensaufgabe im Herzen wirken, z.B. durch Meditation oder Schreiben. Aber überhöhe das Ganze nicht oder setz Dich gar unter Druck (“ich muss jetzt meine Lebensaufgabe finden”). Damit ist Deine Suche im Verstand. Dieser aber wird Dir dabei nicht weiterhelfen.

Suche den roten Faden in Deiner Biographie:

Was hast Du immer schon gerne gemacht (unabhängig von Geld)?

Was würdest Du tun, wenn Du kein Geld verdienen müsstest?

Was ist Dir schon immer zugefallen, ohne dass Du viel dafür tun musstest?

Was treibt Dich morgens an, aus dem Bett zu steigen?

Woran erkennst Du, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist?

Nicht immer können wir uns “frei” dafür entscheiden, uns auf die Suche zu machen. Wenn Du selbst Dir lange genug aus dem Weg gehst und nicht auf Dein Inneres hörst, braucht es manchmal eine Krise, wie z.B. eine Krankheit, Trennung oder Mobbing auf der Arbeit. Diese Signale weisen Dir den Weg, den Du gehen solltest.

Tatsächlich erkennst Du den richtigen Zeitpunkt in Deinem Herzen. Es ist wichtig, dass Du auf Deine innere Stimme hörst und sie nicht verdrängst.

Zum Thema “Lebensaufgabe finden” gebe ich Dir in diesem Video einen persönlichen Input darin, warum eine Lebensaufgabe wichtig ist und wie Du sie findest.

 

 

Warum jeder sich auf den Weg machen sollte, seine Lebensaufgabe zu finden | FB Live vom 23.04.2018

 

Beliebte “Fehler” bei der Suche nach der Lebensaufgabe

  • Perfektionismus
  • Druck
  • Wunsch aus dem Verstand, alles genau wissen zu wollen
  • Exakte Planung
  • Bedürfnis nach Kontrolle
  • Kein Kontakt mit der Welt, z.B. Feedback und Austausch

Die schönste Möglichkeit, Deine Lebensaufgabe zu leben: Die Selbständigkeit

Die Selbständigkeit ist das schönstes Mittel, um Deine Kraft aus Dir herauszuholen und sie der Welt zu zeigen. Du hast 100 % Freiheit und kannst Dein Business exakt so ausrichten, wie du es brauchst (wenn Du dabei die eine oder andere Business-Regel anwendest).

Wichtig ist, wenn Du mit der Selbständigkeit liebäugelst: Solange Du nicht sichtbar bist, keine Kunden hast und Dein Angebot nicht zeigst, bekommst Du auch keine Resonanz von der Welt. Feedback und Resonanz sind aber unheimlich wichtig, damit Du Deinen Weg erkennst und gehen kannst. Aus Feedback lernst Du und entwickelst sukzessive Dein Business weiter, bis es 100 pro zu Dir passt.

Wie weit bist Du auf der Suche nach Deiner Lebensaufgabe? Hast Du sie schon gefunden? Wie bist Du vorgegangen?

Ich freue mich auf Deinen Kommentar hier auf meinem Blog oder auch gern in meiner Facebook-Gruppe Erfolgreich selbständig mit dem, was Du liebst. Hier findest Du viele Gleichgesinnte, denen es ähnlich geht wie Dir.

(Photo by Hanneke Laaning on Unsplash)

Inner Balance Business Foundation

Das etwas andere Business-Programm für alle, die wirklich mit dem, was sie lieben, erfolgreich sein wollen

 

 

Bevor ich mit Yoga angefangen habe, habe ich mich eigentlich gar nicht gespürt. Zumindest empfinde ich das so, wenn ich im Rückblick auf mein Leben bis zum zarten Alter von 30 Jahren drauf schaue ;-) Ich hatte keinen bewussten Zugang zu meiner Intuition. Klar, ab und zu habe ich auch Dinge geahnt. Aber ich konnte meine Intuition nicht bewusst finden. Konnte sie nicht als echtes Werkzeug einsetzen und von ihr lernen und profitieren.

Das ist auch der Grund, weswegen ich wirklich jedem empfehle, Yoga eine Chance zu geben. Wenn Du nicht am eigenen Leib erfahren hast, was es bewirkt, verpasst Du etwas. Wenn Du in Kontakt mit Deiner Intuition bist, wird sich etwas in Deinem Leben verändern. Es ist etwas Großes. Etwas Bedeutsames. Etwas unendlich Wertvolles.

Aber was ist eigentlich die Intuition?

Die Intuition ist eine Art unbewusstes Wissen. Du weißt etwas, hast es aber nicht bewusst gelernt / studiert / gedacht. Es ist einfach plötzlich da, wie eine Art Eingebung. Das Schöne ist: Unsere Intuition gibt uns immer richtig tolle Tipps. Leider haben wir oft entweder verlernt, sie wahrzunehmen oder aber auf sie zu hören.

Wir können keine innere Stärke entwickeln, wenn wir auf der Flucht sind. Brené Brown

Grundvoraussetzung für das Wahrnehmen Deiner Intuition ist: Äußere Ruhe schaffen.

Wie gelingt es Dir, Ruhe einkehren zu lassen?

Wir leben in einer trubeligen Welt. Das Lebenstempo ist hoch. Die äußeren Reize sind gewaltig.

Innere Ruhe entsteht immer dann, wenn Du in den Rückzug gehst.

  • In die Natur: Waldspaziergänge, Seen, Meer. Am besten täglich.
  • Zu Dir finden: Meditieren. Einfach mal 10 Minuten nichts tun.
  • Yin Yoga: Eine ganz ruhige, bewusste, tiefgehende Form von Yoga, die Dich wieder erdet.
  • Schreiben: Nimm Dir jeden Tag Zeit, Deine Gedanken mit Hilfe des Schreibens zu sortieren.

Wie spürst Du Deine Intuition?

Unser Körper und unser Geist zeigt uns ganz genau, was gut und richtig für uns ist.

Auf folgende Signale solltest Du achten

  • Gedankenblitze
  • Träume
  • Seltsame Einfälle
  • Körpergefühle, z.B. Zittern, Kribbeln

Lege Dir ein Buch an und notiere Dir solche “Zufälle”. Erkenne die Systematik dahinter.

Intuition finden heißt aber auch ….

konsequent zu sein. Wenn Du spürst, was Deine Intuition Dir sagt, dann darfst Du auch danach handeln. Dafür braucht es Mut, Entschlossenheit und einen bewussten Geist.

Im Video gebe ich Dir in 33 Minuten einen kompletten Überblick über das Thema.

 

Intuition I Wie Du in Kontakt mit Deinem Inneren kommst (FB Live vom 08.01.2018)

Willst Du wissen, was Deine Intuition Dir sagen möchte?

Dann melde Dich gern zu einem ersten kostenlosen Business Check bei mir an. Wir machen uns gemeinsam auf die Suche nach Deinem Inneren, holen raus, was soweit ist, und motivieren Dich, am Ball zu bleiben. Ich freue mich auf Dich!

(Photo by Caleb Frith on Unsplash)

Es wird ja immer gerne eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Was vor ein paar Jahren die Berufung war, ist jetzt die Bestimmung. Oder andersrum? :-) Obwohl ich von solchen Mode-Begriffen wenig halte, so bin ich doch im Ansatz absolut dafür.

Ja, Du darfst mehr vom Leben wollen.

Ja, Du darfst Deine innere Stimme ernst nehmen.

Ja, Du bist ein individueller Mensch.

Ja, Du hast einen Auftrag in diesem Leben.

Wenn Du danach suchst, darfst Du das nennen wie Du willst. Traumjob. Wunsch-Business. Einfach glücklich sein. Neuer Job. Berufung. Natürliche Gaben. Bestimmung finden. Whatever. Es darf zu Dir passen. Ich selbst mag am liebsten den Begriff “Bestimmung”.

Was ist Deine Bestimmung?

Bestimmung heißt,

  • dass es etwas gibt, wofür Du (und nur Du) gemacht bist.
  • dass es etwas gibt, was Dein Schicksal ist.
  • dass Dir eine bestimmte Zukunft vorausgesagt ist.
  • dass Du Deiner inneren Stimme (die steckt nämlich in dem Wort drin) folgst.

Diesen Ansatz finde ich persönlich sehr schön, weil für mich eine Sache dadurch sehr deutlich wird: Du kannst Deiner Bestimmung nicht entgehen (außer Du bist wirklich konsequent im Vogel-Straus-Modus). Anders gesagt bedeutet es, dass es einen für Dich stimmigen Lebensweg gibt, den Du unabhängig von gesellschaftlichen Konventionen gehen darfst. Und dass Dein Inneres diesen Weg auch kennt und gehen will. Bestimmung ist nach meiner Auffassung auch mehr als eine Berufung. Denn Deine Bestimmung kann auch sein, dass Du nicht dem klassischen Beruf nachgehst (der ja in dem Wort Berufung steckt).

5 Störungen auf dem Weg zur Bestimmung

Wenn Du Dich auf die Suche gemacht hast, um das zu finden, was wirklich “Deins” ist, wirst Du eine Sache sehr schnell feststellen: Das ist gar nicht so einfach. Es gibt so viel Ablenkung auf dem Weg zur Klarheit.

Durch folgende Verhaltensweisen stören wir uns immer wieder:

  1. Wir lassen zu viele Dinge in unseren Kopf und verzetteln uns dann.
  2. Wir denken, dass wir nicht wissen, was wir können.
  3. Wir sind zu sehr im Kopf (und zu wenig im Herzen).
  4. Wir machen uns zu schnell Gedanken über die Realisierbarkeit.
  5. Wir überhöhen das Thema (Oho, DIE Bestimmung!!).

Der wahre Grund hinter all diesen Störungen ist unsere Angst. Unsere Angst, die auf dem Bedürfnis nach Sicherheit und Planbarkeit beruht. Wenn Du Dir bewusst machst, dass es ganz normal ist, Angst zu haben, kommst Du auch weiter auf Deinem Weg. Nimm die Angst also wahr, aber lass Dich nicht von ihr behindern.

4 Wege, um die Lösung frei zu legen

Es gibt so viele Möglichkeiten, wie Du Deine Bestimmung finden kannst. Generell gilt, dass es nicht DEN EINEN Weg gibt. Für jeden Menschen funktionieren andere Dinge. Und häufig sind es auch mehrere Schritte, die gegangen werden. Diese sind dann in genau dieser Kombination richtig gewesen.

Folgende Wege funktionieren:

  1. Deine Kindheit an. Was hast Du schon immer gerne gemacht? Was waren Deine Hobbies? Bei welcher Tätigkeit hast Du die Zeit vergessen?
  2. Klarheit über Stärken & Lebensmotive. Beschäftige Dich mit Deinen Stärken. Mit Deiner Persönlichkeit. Mit Deinen Werten im Leben. Einfach mit Dir.
  3. Hab Vertrauen. Erst träumen, dann planen, dann umsetzen. Hab Vertrauen in diesen Prozess. Hab Vertrauen in das Leben. Hab Vertrauen in Dich.
  4. Das Leben ist nicht 100 % planbar. Deine Lebensaufgabe ist das persönliche Wachstum. Mach Dir bewusst, dass Du nicht alles absichern und kontrollieren kannst.

Was generell immer hilft

  • Folge der Freude: Das, wo Du aufblühst, wo die Zeit von alleine vergeht, ist das Richtige.
  • Schrittweises Vorgehen: Jeden Tag Mäuse-Schritte machen. Das reicht.
  • Unterbewusstsein befragen: In Dir sind alle Antworten enthalten. Manchmal sind sie nur versteckt.
  • Anfangen, anpassen, weitermachen: Nicht ewig perfektionieren wollen, sondern mal anfangen.
  • Begleitung suchen: Suche Dir jemanden, der seine Bestimmung schon gefunden hat, und lass Dir helfen..

Im Video gebe ich Dir in 30 Minuten einen kompletten Überblick über das Thema.

Wie Du Deine natürliche Gabe und Bestimmung findest I FB Live vom 24.01.2018

Hast Du Lust auf die Suche nach Deiner Bestimmung?

Inner Balance Business Foundation

Das etwas andere Business-Programm für alle, die wirklich mit dem, was sie lieben, erfolgreich sein wollen

(Photo by Andreas Selter on Unsplash)