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Ich finde die Vorstellung von einem “Wunschkunden” viel, viel schöner, als von einer schnöden Zielgruppe zu sprechen. Wenn ich für mich spreche, kann ich Dir verraten, dass ich alle Menschen, mit denen ich arbeite, großartig finde. Es geht weit darüber hinaus, “einfach nur einen Kunden zu gewinnen”.

Es hat jedoch etwas gebraucht, bis ich mit dem Begriff “Wunschkunden” warm wurde bzw. wirklich verinnerlicht habe, was das ist. Mein Kopf konnte es zwar schon vorher erklären. Aber mein Inneres war noch nicht geöffnet, nicht klar genug und konnte “ihn” nicht so richtig greifen.

Mittlerweile finde ich es wichtig, sich selbst zu erlauben, mit Wunschkunden zu arbeiten. In meiner Branche geht es tief. Businessaufbau und Sichtbarkeit mit Seele, von innen nach außen – das geht nicht ohne totales Vertrauen und Liebe für den Menschen, der vor Dir sitzt.

Deswegen sage ich ganz klar: Wer näher an mich heran kommt, darf Wunschkunde sein. Nicht nur damit es mir besser geht. Sondern auch weil es bessere Ergebnisse bringt.

Deswegen möchte ich Dich in diesem Beitrag dazu ermutigen, Dich wirklich auf Deinen Wunschkunden auszurichten. Das passiert im Wesentlichen innerlich.

Erfahre im Video (ca. 32 Minuten):

  • Was Wunschkunden sind und wie sie sich von einer simplen Zielgruppe unterscheiden
  • 3 Möglichkeiten, wie Du Dich – neben dem Zusammentragen der “Hard Facts” – auf diese Menschen ausrichten kannst
  • Warum es sich für Dich lohnt, mit Wunschkunden zu arbeiten

Wie Du Dich auf Deinen Wunschkunden ausrichtest 🙏

 

Neben der inneren Ausrichtung kannst Du auch im Außen viel tun, damit Du von Deinem Wunschkunden erkannt wirst.

3 Dinge, die Du tun solltest:

Sprich über Deine persönliche Story. Fragen, die Du Dir dazu stellen kannst:

    1. Was war der eine Punkt in Deinem Leben, wo sich etwas Entscheidendes geändert hat?
    2. Was waren weitere Wendepunkte?
    3. Warum tust Du das, was Du tust?
    4. Was ist Deine Aufgabe im Leben?
    5. Welche Erfahrungen bringst Du mit ein?
    6. Wie denkst Du über bestimmte Dinge?
    7. Was unterscheidet Dich von anderern?

Unsere Stories sind unique – einzigartig und unverwechselbar. Sie haben großen Einfluss auf Dein Business.

Aus unsere Story entwächst unsere Mission. Sprich darüber, was Du für Deine Aufgabe in dieser Welt hältst. Wozu Du beitragen willst. Woran Du arbeitest.

Teile Deine Message. Was ist Dir wirklich wichtig. Bei welchem Punkt gehst Du immer wieder ab? Was ärgert Dich? Was willst Du geändert haben? Wozu rufst Du auf?

Wir alle (mich eingeschlossen) dürfen das noch viel stärker tun <3

 

Brauchst Du Support in Sachen Wunschkunden? Ist Dir noch nicht so ganz klar, wen Du mit Deiner Arbeit überhaupt ansprechen willst und wie Du diese Menschen findest.

Im Selbstlernkurs “Wie Du Deinen Wunschkunden erkennst und Dich magisch auf ihn ausrichtest” lernst Du, wie Du Deinen Wunschkunden definierst, was ihn ausmacht, wo Du ihn triffst und was Dein Angebot enthalten sollte, damit Du erkannt wirst. Aktuell mit 15 % Rabatt!

(Photo by Morgan Sessions)

Mit der Entscheidung, ein eigenes Business aufzuziehen, ist es wie mit Weihnachten. Obwohl man weiß, dass viel zu tun ist, es tausend Termine gibt und die Geschenke zu besorgen sind, gleicht es dennoch bei den allermeisten von uns jedes Jahr einer rollenden Lawine. Irgendwann verfallen viele von uns in Stress, wissen nicht mehr weiter und haben auf den ganzen Sch*** keinen Bock mehr.

Wieso tue ich mir das eigentlich an? Nächstes Jahr fahre ich weg und feiere unter Palmen. (Und wenn Du jetzt denkst, das trifft auf Dich nicht zu – dann herzlichen Glückwunsch! Aber lies trotzdem mal weiter, wenn Du gerade dabei bist, die ersten Schritte im eigenen Business zu tun. Denn da ist – versprochen – alles absolut NEU für Dich.)

Als ich vor knapp 3 Jahren immer stärker begann, mich damit zu beschäftigen, hatte ich schon nach kurzer Zeit die Luft zum Atmen verloren. Für mich war anfangs klar, dass ich eine Website brauche und vielleicht “irgendwas” auf Facebook mache. Was dann kam, war die Business-Lawine bestehend aus zig Online-Marketing-Strategien, krass viel Technik und Millionen von Entscheidungen, die ich zu treffen hatte (was ich zumindest glaubte, da es mir irgendwer eingeredet hatte).

Deswegen beschreibe ich Dir in diesem Artikel ganz knapp und auf den Punkt, welche 5 Schritte Du gehen solltest.
Dieser Text ist das Richtige für Dich, wenn Du keine Ahnung hast, womit Du anfangen sollst, um Kunden zu gewinnen und Umsatz zu generieren.
Dieser Text ist außerdem das Richtige für Dich, wenn Du bereits selbständig bist, aber Dein Business einfach nicht läuft. Dann hast Du höchstwahrscheinlich 5 wichtige Schritte nicht im Blick, sie vergessen oder nicht sauber genug umgesetzt.

In diesem Artikel verrate ich Dir, worauf Du achten darfst, was Du tun oder an Deiner Strategie verändern solltest, damit die Kunden begeistert bei Dir buchen.

Folgende 5 Schritte sind nötig, um Dein Business auf die Erfolgsspur zu bringen:

1. Bestimme Deine Zielgruppe

Deine Zielgruppe ist die Menge an Menschen, an die Du verkaufen möchtest und die – ganz wichtig! – Dein Angebot dringend brauchen. Es sind die Menschen, die interessiert sind an dem, was Du tust. Deine Zielgruppe muss klar sein. Deshalb mache Dir im ersten Schritt Gedanken darüber, was Deine Zielgruppe ist und lege diese dann für Dich fest. Hier sind einige Fragen die Dir dabei helfen können, Deine Zielgruppe zu definieren:

  • Welche konkreten Probleme, Wünsche und Bedürfnisse hat Deine Zielgruppe?
  • Welche Persönlichkeitsmerkmale, Einstellungen, Interessen und Aktivitäten zeichnen sie aus?
  • Welche Motive und Kaufabsichten hat sie?

Zudem ist es hilfreich, Alter, Geschlecht und Bildungstand Deiner Zielgruppe festzulegen.

2. Entwickle Dein Angebot

Im zweiten Schritt solltest Du eindeutige Antworten auf folgende Fragen finden:

  • Was braucht Deine Zielgruppe?
  • Welches Problem hat die Zielgruppe und WIE kannst Du dieses Problem lösen?

Wichtig: Dein Angebot ist exakt das, was die Zielgruppe braucht und nicht das, was Du in irgendeiner Ausbildung gelernt hast. Idealerweise kannst Du natürlich beides miteinander mischen.

Doch im Vordergrund steht die Frage: Was genau braucht Deine Zielgruppe, um ihr Problem zu lösen?

Ergo: Für Dein Angebot benötigst Du eine Zielgruppe mit einem Problem. Eine Zielgruppe ohne Problem ist nicht relevant für Dich.

3. Kläre die Wertschöpfung

Zwischen Zielgruppe und Angebot, mit dem Du das Problem der Zielgruppe löst, liegt die Transformation, bzw. die Veränderung, welche der Kunde durchläuft. Das nennen wir im Rahmen unserer Dienstleistung als Berater und Coaches auch „Wertschöpfung“.

Die Wertschöpfung beinhaltet all die vielen kleinen Schritte, die prozessual notwendig sind, damit aus einem unzufriedenen Kunden, der ein bestimmtes Problem hat, ein glücklicher Kunde mit einem gelösten Problem wird.

Es ist somit wichtig, dass Du die Transformation, bzw. die Veränderung in bestimmte Phasen aufteilst und diese benennst.

4. Bestimme Dein Produkt

Was genau bietest Du an?

Das Produkt ist die Menge an Dingen, die es braucht, um Dein Angebot oder einen Teil davon abzudecken.

Zwischen dem unzufriedenen Kunden und dem glücklichen Kunden liegt, wie oben erwähnt, ein Prozess, den wir „Transformation“ nennen. Dieser Prozess besteht aus vielen verschiedenen Teilbereichen. Diese Teilbereiche oder Phasen kannst Du alle in ein Programm integrieren, welches Du anbietest.

Am Beispiel meiner Inner Balance Business Foundation kannst Du Dir ein Bild machen, wie ich den Transformationsprozess meiner Kunden in einzelne Phasen aufgeteilt habe.

Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, Teile der Transformation in kleinere Produkte zu verpacken. Für den Start kann das sinnvoll sein, wenn Du noch Hemmungen hast, große, hochpreisige Produkte anzubieten. Fokussiere Dich dann erstmal darauf, ein Teil-Problem des Kunden zu lösen.

5. Führe einen Markttest durch

Meine Empfehlung: Mache einen Markttest. Biete Dein Produkt an, ohne im Detail alles schon entwickelt oder komplett durchgeplant zu haben.

Es ist nicht nötig, extrem viel Zeit in Branding, Logo- oder Website-Design zu investieren, bevor Du mit Deinem Angebot sichtbar wirst. Glaube mir, Du sparst Dir enorm viel Zeit, Kraft und Energie, wenn Du Dein Produkt einfach erstmal testest.

So findest Du heraus, ob Dein Angebot, Deine angedachte Transformation und grundsätzlich Dein Produkt die Zielgruppe ansprechen oder ob Du an ihr vorbei designed hast. Letzteres kann durchaus passieren – selbst, wenn Du Deine Zielgruppe gut kennst, weil Du möglicherweise mal Teil von ihr warst.

Finde heraus, wie Dein Produkt ankommt und ob es gekauft wird.

Führe vielleicht auch kurze Interviews mit Interessenten, die sich eventuell doch gegen die Buchung entscheiden, um heraus zu finden, welche Schwachstellen Dein Produkt hat.

Und glaube mir: Schwachstellen gibt es immer. Wir haben als Unternehmer*innen die Aufgabe, uns und unsere Produkte stetig zu verbessern. Inneres und äußeres Wachstum gehören dazu – aber bitte ohne in Perfektionismus zu verfallen.

Frage Dich regelmäßig: Ist mein Produkt das richtige?

Während der Testphase kannst Du überlegen, ob Du das Produkt schon launchst oder es als Test definierst. Das hängt davon ab, ob Du es schon konkret genug ausgearbeitet hast, oder die ganze Schleife noch mal durchlaufen musst.

Keine Sorge – es ist ganz normal und gehört zum Business dazu, Dir immer wieder in einer Art Kreislauf folgende 4 Fragen zu stellen:

  1. Ist das immer noch meine Zielgruppe?
  2. Muss die Transformation doch anders aussehen?
  3. Passt dieses Angebot noch?
  4. Will ich weiterhin dieses Produkt anbieten oder doch etwas anderes?

Falls Du unsicher bist, dann teste es.

Um Dich zu beruhigen: Auch ich durchlaufe diese Prozesse ständig!

Deine 5 Erfolgsschritte im Überblick

Damit Du Kunden gewinnst und Umsatz generierst, solltest Du Folgendes wissen und tun:

  1. Was ist die Zielgruppe?
  2. Was ist das Angebot?
  3. Was ist die Transformation?
  4. Was ist Dein Produkt?
  5. Gehe in die Testphase!

Das A und O für Deine Positionierung

Wenn Du Zielgruppe, Angebot, Transformation und Produkt eindeutig definiert hast und das auch präzise vermitteln kannst – im persönlichen Gespräch, auf Deiner Website oder in Deinen Werbematerialien – bist Du klar positioniert.

Die Positionierung ist ein hohes Gut. Denn sie sorgt dafür, dass die Menschen wissen, was Du tust. Das wiederum ermöglicht Dir, Kunden zu gewinnen.

Deshalb empfehle ich Dir, die 5 Schritte unbedingt umzusetzen. Solltest Du dabei Unterstützung benötigen, zögere bitte nicht, mich anzusprechen.

Die meisten Leute wenden sich erst an jemanden, der sich mit Positionierung auskennt, wenn sie schon viele leidvolle Erfahrungen gemacht haben und einfach nicht weiter kommen.

Wenn Du Dich zu spät für externe Unterstützung entscheidest, zahlst Du in der Regel Lehrgeld in Form von fehlenden Umsätzen. Möglicherweise fühlst Du Dich auch in Kundenbeziehungen nicht wohl, coachst am Thema des Kunden vorbei oder spürst, dass Dein aktuelles Angebot nicht exakt das ist, was Du willst. Eventuell stellst Du Dich auch in Social Media auf den Kopf und wunderst Dich, warum niemand bei Dir bucht. Sollte das der Fall sein, wissen die Leute höchstwahrscheinlich nicht, wofür Du genau stehst.

Durchlaufe die 5 Schritte also gründlich und lass Dich unterstützen, wenn Du dabei Schwierigkeiten hast.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es ist, die 5 Schritte alleine umzusetzen. Im Rahmen meiner Inner Balance Business Foundation hingegen merke ich immer wieder, dass es für meine Kunden im 1:1-Coaching, mit meinem direktem Feedback einfach besser funktioniert.

Sprich mich also gerne an, wenn Du alleine mit Deinem Business nicht voran kommst.

Wenn Du das Ganze lieber erzählt bekommen möchtest, switche hier auf mein Video.

 

Die 5 Schritte nach der Entscheidung, sich selbständig zu machen | FB Live vom 07.11.2018

 

Der Special-Tipp

Generell besteht Businessaufbau daraus, dass Du dran bleibst, Biss entwickelst und Dich jeden Tag neu motivierst. Wenn Deine Kerze zwischendurch ausgeht, besteht Deine Aufgabe darin, sie jedes Mal eigenmächtig wieder anzuzünden.

Deshalb: Bleibe motiviert dran. Tue täglich etwas für Dein Business. Arbeite an den eben besprochenen Themen, verbessere Dich ständig – ohne perfekt sein zu wollen. Denn Perfektionismus macht unflexibel und hemmt Dich in Deiner Entwicklung.

Ist Dranbleiben für Dich ein Thema? Dann werde Teil meiner Facebook-Community! Dort kannst Du Dich mit Gleichgesinnten austauschen und Dir regelmäßig kostenlose Motivationstipps von mir abholen.

 

(Photo by Seth Macey on Unsplash)

Ab und zu gibt es im Leben diese Momente, wo Du spürst, dass etwas Größeres ansteht. Etwas in Dir zieht sich zusammen, und plötzlich hast Du einen Impuls, den Du einfach nicht wegdrücken kannst. Genauso einen Moment hatte ich am 24. Mai 2018 gegen 17 Uhr.

Es war ein vollkommen unspektakulärer Tag. Ich befand mich gerade im Auto auf der A7, der DSGVO-Wahnsinn lag hinter mir und abends stand das Topmodel-Finale an. Und doch passierte in diesem Moment etwas mit mir.

Etwas Größeres – das kann ein Jobwechsel, der Aufbau einer Selbständigkeit oder die Trennung vom Partner sein. Bei mir war es einfach ein Schild auf der Autobahn: Hannover. Die Stadt, in der ich 10 Jahre lang gelebt, geliebt, gelacht, geweint und gefeiert hatte. Eine Stadt, in der ich nicht geboren bin, die ich aber dennoch als Heimat bezeichnen würde. Meine Herzensheimat.

Es ist zu diesem Zeitpunkt fast 7 Jahre her, dass ich weggezogen war. Ich wollte in dieser Zeit nie zurück. Besonders oft hatte ich Hannover in den Jahren auch nicht besucht. Irgendwas hielt mich immer davon ab. Tausend Aktivitäten, die Entfernung, eben das volle Leben. Bis ich an diesem späten Donnerstagnachmittag auf dem Weg zu meiner Familie war. Und plötzlich am ganzen Körper merkte: „Scheiße, hier passiert gerade was. In mir. Und das kann und will ich nicht ignorieren.“

Klar, dieses Gefühl hätte ich wegdrücken können. Aber würde ich mich dann nicht selbst bescheißen? Also ging ich ab diesem Moment achtsam durch die Welt und beobachtete sehr genau. Was sollte mir dieses Gefühl sagen?

Ich ging auf die Suche …

Intuition

Mir war sofort klar, dass in diesem Moment auf der Autobahn meine Intuition zu mir gesprochen hatte. Sie signalisierte mir, dass hier etwas geschehen würde, was mit dieser Stadt in Verbindung steht. Sie zeigte mir auch, dass es etwas Größeres sein würde.

Vielleicht hätte ich meine Intuition gar nicht erkannt, wenn ich nicht schon längere Zeit trainiert hätte, sie wahrzunehmen. Im hektischen Alltag verlieren wir sie oft, drücken sie weg, ignorieren sie. Und dennoch ist unsere Intuition immer da. Jeder Mensch hat sie in sich.

Deswegen wusste ich auch sofort, dass mir dieses Gefühl etwas Wichtiges mitteilen wollte. Und dass ich schön doof wäre, nicht darauf zu hören.

Signale

Ab diesem Moment war ich besonders achtsam unterwegs. Ich achtete auf Zeichen und beobachte meine Reaktionen und meine Gefühle. Vollkommen überraschend traten Menschen in mein Leben, die mir Hannover von einer neuen und doch auch vertrauten Seite zeigen sollten. Plötzlich traf ich alte Bekannte wieder, die ich mit meinem Wegzug zurückgelassen hatte.

Und mir wurde auch klar: Die Kontakte mit alten Hannoveraner Freunden und Bekannten, die seit einigen Monaten wieder zugenommen hatten, waren kein Zufall gewesen. Die Stadt hatte mich schon lange gerufen.

Wünsche

Und plötzlich merkte ich auch, dass ich meine Familie und alte Freunde vermisste. Das vertraute Niedersachen. Mein altes Lieblingsviertel in Hannover.

Mein bisheriger Wohnsitz passte mir plötzlich nicht mehr. Zu laut. Zu fremd. Zu „hessisch“. Immer öfter ertappte ich mich dabei, dass ich betonte, dass ich Niedersächsin sei und deswegen leider xyz nicht verstehen/nachvollziehen/tun whatever könnte. Ich spürte, wie sehr ich meinem Heimat-Bundesland verbunden war.

Entscheidung

Als ich all das wahrgenommen hatte, wurde mir klar: Das Ding war entschieden! Nur mein Ego war noch nicht ganz einverstanden und lamentierte rum. Ein Umzug sei zu teuer, jetzt hatte ich mich doch gerade im Rhein-Main-Gebiet eingelebt, in Hannover würde ich doch auch keinen mehr so richtig kennen.

Ich nahm es liebevoll in den Arm und sagte ihm, dass wir auf mein Herz hören würden, ich ihm aber versprechen würde, den Umzug so gut zu managen, wie ich alle großen Projekte und Themen manage – ob es einverstanden sei? Und so hatte ich schnell mein OK. Denn eigentlich will unser Ego ja auch nur unser Bestes.

Herz & Verstand

Und so stand der Plan: Mein Herz hatte entschieden – ich würde nach 7 Jahren Abwesenheit nach Hannover zurückgehen. Und mein Verstand übernahm auch eine sehr wichtige Aufgabe. Er wurde verantwortlicher Projektleiter für den Umzug. So waren alle Seiten in mir zufrieden.

Trägst Du Dich auch mit einer großen Entscheidung?

Oft laufen wir vor großen Entscheidungen weg, da uns insgeheim absolut bewusst ist, dass diese eine enorme Tragweite haben. Und bevor wir uns falsch entscheiden, entscheiden wir uns lieber gar nicht – in der Hoffnung, dass wir dann alles richtig gemacht haben.

Das Problem ist aber, dass eine nicht getroffene Entscheidung trotzdem bedeutet, dass Du Dich entschieden hast. Denn auch wenn Du Dich FÜR etwas entscheidest, so bedeutet das automatisch, dass Du Dich DAGEGEN entschieden hast.

4 Schritte auf dem Weg zur Entscheidung

Wenn eine große Entscheidung ansteht, gibt es 4 Dinge, die Du tun solltest. Damit fällt es Dir wesentlich leichter, Dich zu entscheiden, und Du bekommst damit auch die innere Stärke, um diese Entscheidung durchzuziehen.

  1. Trainiere Deine Intuition: Sei Dir selbst nah und achte darauf, wie Dein Inneres und Dein Körper in bestimmten Momenten reagiert. Nimm wahr, was sich an vermeintlichen Kleinigkeiten zeigt. Klopft Dein Herz plötzlich laut? Kribbeln Deine Fuß- oder Handflächen? Hast Du ein Druckgefühl auf der Brust? Oder hast Du plötzlich einen Impuls, dass etwas wichtig sein könnte, so wie ich bei dem Autobahnschild? Indem Du bewusst solche Dinge registrierst, trainierst Du nach und nach Deine Intuition. Du richtest Dich innerlich dadurch ganz anders aus und gibst Dingen in Dir Raum, die Du vorher gar nicht wahrgenommen hättest.
  2. Baue eine Verbindung zu Deinen Wünschen auf: Sei Dir immer bewusst, was Du eigentlich vom Leben willst. Was sind Deine Werte? Bist Du ein freier Typ, der gerne unabhängig ist? Was bedeutet Freiheit genau für Dich? Oder bleibst Du gerne stecken, weil Dir Sicherheit so wichtig ist? Was macht Sicherheit speziell für Dich aus? Verstecke Dich nicht hinter Begriffen, sondern definiere diese für Dich. Welche Wünsche ergeben sich daraus? Indem Du Dich mit Dir selbst beschäftigst, Dich, Deine Wünsche und Deine Werte kennst, bist Du auch in der Lage, Entscheidungen gut vorzubereiten. Denn damit weißt Du, dass Du nah bei Dir bist, wenn Du entscheidest.
  3. Achte auf Signale und Zeichen: Das Leben ist unser Verbündeter und schickt uns regelmäßig Hinweise auf unserem Weg. Wenn Du jedoch mit Scheuklappen durch die Gegend rennst oder einfach nur zu gestresst bist, dann kannst Du sie nicht wahrnehmen. Achte also darauf, was passiert, wenn Du in einer Entscheidungsphase bist. Wen triffst Du plötzlich wieder? Wohin wirst Du getragen, ohne dass Du etwas dafür tun musstest? Welche Zeichen siehst Du, z.B. auf dem Weg, liegen? Wenn Du aufmerksam und offen bist, wirst Du sehr viel erkennen, was Dir Deine persönliche Richtung weisen wird.
  4. Lasse Dein Herz entscheiden: Unsere Gesellschaft hat uns gelehrt, dass wir am besten mit dem Verstand entscheiden sollten. Pro und Contra. Abwägen von Argumenten. Und so weiter. Verstehe mich nicht falsch, ich liebe meinen Verstand und setze ihn oft und gerne ein. Wichtig ist aber, dass Du Dir die Rollenverteilung bewusst machst. Gerade große Lebensentscheidungen, wie ein größerer Wohnortwechsel oder der Aufbau Deines eigenen Business, werden nicht im Verstand entschieden. Auch wenn wir uns das so einreden wollen. Wenn Du einmal verstanden und akzeptiert hast, dass Du Deinem Herzen folgen darfst, weil es Dich leitet und führt, dann wird es einfacher für Dich. Das ist wie in der Liebe, da vertrauen wir auch unserem Herzen.

Warum Du Dich nicht falsch entscheiden kannst

Die Angst, etwas falsch zu machen, lähmt – und führt dazu, dass Dein Leben Tag für Tag an Dir vorbei zieht, ohne dass Du Deinem Herzen folgst. Mache Dir also bewusst, dass echte Entscheidungen nicht im Kopf, im Ego, im Verstand getroffen werden. Echte Entscheidungen kommen aus Deinem Herzen. Oder wenn Du Dein Herz nicht fühlst, dann vielleicht auch aus Deinem Bauch.

Wenn Du Deinem Herzen die Führung in Deinem Leben überträgst, wirst Du immer richtig entscheiden. Dein Herz wird Dich niemals anlügen oder es schlecht mit Dir meinen. Im Gegenteil: Dein Herz will immer das Beste für Dich.

Wenn Du das einmal für Dich annehmen kannst, dann hast Du auch die Kraft, große Dinge in Deinem Leben zu bewegen. Egal, ob Du Dich noch einmal neu orientieren willst, z.B. im Beruf, oder woanders leben willst.

Das Bewusstsein dafür, dass Herz und Verstand wirkungsvoll miteinander arbeiten können, gibt Dir die Stärke, Deine getroffene Entscheidung durchzuziehen.

Dein Leitsatz darf lauten:

Ich stelle meinen Verstand in den Dienst meines Herzens

Du kannst also unbesorgt immer Deinem Herzen folgen. Deine Intuition leitet Dich, Signale zeigen Dir, dass Du auf dem richtigen Weg bist, Deine Wünsche erfüllen sich und Dein Verstand hilft Dir, die Pläne des Herzens umzusetzen.

Übrigens: Als ich letztes Jahr von einem Tag auf den anderen meinen Job in einer Großbank gekündigt habe, lief es genauso ab. Ich habe darauf vertraut, dass mein Herz mich in die richtige Richtung lenken wird. Und dass mein Verstand mir helfen wird, meine Vollzeit-Selbständigkeit aufzubauen. Und genauso lief es dann auch. Es geht also!

Viele Menschen machen aber leider genau das Gegenteil. Sie treffen Entscheidungen mit dem Verstand und wundern sich dann, dass sie immer wieder gegen Wände laufen und ihr Herz innerlich rebelliert. Wenn Du auch gerade ein Thema mit Dir herumschleppst, dann mache Dir also Deine innere „Rollenverteilung“ klar. Du sollst Deinen Verstand nicht ausschalten. Aber folge Deinen Wünschen und dem, was Dir wirklich wichtig ist. Auch wenn es in Form eines Autobahnschilds in Dein Leben gepurzelt kommt.

Ich bin gespannt, wie Du das siehst. Hast Du auch gerade eine große Entscheidung zu treffen? Erzähle davon gerne in den Kommentaren. Der perfekte Ort, um Dich darüber auch mit Gleichgesinnten auszutauschen, ist meine Facebook-Gruppe Erfolgreich selbständig mit dem, was Du liebst. Bist Du schon Mitglied?

Im nächsten Artikel erzähle ich Dir dann, wie ich es geschafft habe, so schnell meinen Hannover-Plan anzugehen und wie das Leben mich dabei unterstützt hat. Denn wenn Du etwas wirklich aus dem Herzen heraus willst, dann kannst Du einiges selbst tun, um es gelingen zu lassen.

(Photo by Flo Karr on Unsplash)

Letztens traf ich meine beste Freundin aus Schulzeiten. Ganz spontan auf ein Glas Rotwein in unserer Heimatstadt. Die Zeit verging wie im Fluge, denn bei uns beiden war viel passiert und so brauchten wir etwas, bis wir die andere auf den neuesten Stand gebracht hatten. Meine Freundin erzählte von ihren zwei Kids, ihrem Mann und dem eigenen Haus. Ich erzählte von meinem Online-Business, meiner Yoga-Ausbildung und den letzten Dates. Merkst Du was? Wir zwei haben komplett unterschiedliche Lebensrealitäten. Kind und Haus vs. Online-Business und Freiheit.

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