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Dieser Idee konnte ich nicht widerstehen. Als Birgit Schultz vor einigen Wochen zur Blogparade “10 Fakten über mich, damit mich meine Kunden & Interessenten besser kennen lernen” aufrief, war mir sofort klar: Da muss ich dabei sein. Denn ich folge Birgits Vorstellung, dass wir uns alle auch als Mensch zeigen dürfen, wie wir sind. Deswegen zeige ich mich z. B. in meinen Videos oder natürlich auch in der 1:1 Begleitung immer sehr authentisch, echt und nahbar. Geschrieben habe ich darüber aber noch nie.

Darum ist dieser Artikel DIE Gelegenheit, mal ein paar neue Seiten an mir zu verraten. Orientiert habe ich mich an den Fragen, die ich aus meiner Facebook-Gruppe bekommen habe. Und natürlich verrate ich Dir auch, warum ich Dir genau das über mich erzähle. Denn am Ende hat alles irgendwie auch mit dem eigenen Business zu tun. Das dürfte spannend sein für alle, die ihre eigene Aufgabe noch suchen …

Also, los geht’s ….

Kindheit, Schule & Co.

Welchen Berufswunsch hattest Du als Kind?

Da war ich total bodenständig: Ich wollte Rockstar werden :-D Ich liebe Musik, tanze gerne und ausgelassen und singe auch dazu. Da ich dazu aber null Talent habe, hat sich dieser Wunsch nicht verwirklicht.

Was ich daraus gelernt habe?

Wenn der Wunsch nach Bühne in Dir drin ist, holt er Dich irgendwann ein. Und das lässt sich im eigenen Business sehr schön verwirklichen.

Wie war Deine Schulzeit?

Ganz ehrlich: Eher durchwachsen. Ich war als Schülerin total schüchtern und hatte mündlich immer schlechte Noten. Seltsam für einen angehenden Rockstar, gell :-D Ich hatte einfach Angst, etwas Falsches zu sagen. Das hat lange gebraucht, bis ich das aus mir raus hatte.

Was ich daraus gelernt habe?

Heute erweitere ich meine Komfortzone täglich und mache bewusst etwas anders als gestern. Und ich schaffe mir ein für mich passendes Umfeld, in dem ich wachsen kann und so akzeptiert werde, wie ich bin.

Wusstest Du schon in der Schule, dass Du mal selbständig sein willst?

Im Nachhinein war das absolut erkennbar. Seitdem ich 14 Jahre alt war, hatte ich diverse Nebenjobs – häufig auch parallel. Typisch Scanner halt. Spätestens in der Oberstufe begann ich, meine vielen Jobs und Termine “zu managen”. Ich hatte alles gut im Griff. Nur zur Schule kam ich meist zu spät. Ein klares Anzeichen dafür, dass für mich ein anderer Rhythmus gilt. In meinem Abi-Artikel stellten mich meine Freundinnen dann als erfolgreiche Mehrfach-Nachtclub-Besitzerin auf Mallorca da. Die hatten das Unternehmerding in mir also schon früh recht gut erkannt. Nur ich selbst wusste nichts …

Was ich daraus gelernt habe?

Es ist alles in uns drin und auch sichtbar. Wenn wir zulassen und uns erlauben, es zu erkennen.

Und danach? Welche Ausbildungen hast Du gelernt und warum?

Nach dem Abitur habe ich Bankkauffrau gelernt und in dieser Bank auch 10 Jahre gearbeitet. Der Grund? Weil ich gerne mit Menschen zusammen arbeiten und mit ihnen was erreichen wollte. Und weil mir das Kaufmännische liegt. Deswegen studierte ich neben dem Job erst an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie BWL, VWL und Recht und setze dann im zweiten Studium noch ein Diplom in Betriebswirtschaftslehre drauf. Später folgten noch Weiterbildungen im Bereich Projektmanagement, bevor ich dann den “Coaching-Weg” einschlug.

Was ich daraus gelernt habe?

Alles hat seinen Sinn und Zweck. Ich habe aus jeder Ausbildung und jedem Job eine Menge mitgenommen. Heute denke ich, dass genau das eine meiner Stärken ist. Ich habe mehr als 17 Jahre praktische Erfahrungen in allen relevanten Stationen in einem Unternehmen. Mein Fokus lag immer schon auf Marketing, Sales, Projektmanagement und Digitalisierung im Bereich Vertriebskanalmanagement. Das kommt mir heute in meinem Business zugute.

Persönliche Entwicklung

Welche Widerstände hattest Du im Laufe Deiner Entwicklung und wie bist Du damit umgegangen?

Alle aufzuführen würde etwas dauern … Sagen mir mal so: Ich kenne Rückschläge und Widerstände in allen Varianten und weiß, wie sich das anfühlt. Die größte Hürde war dabei sicherlich meine Brustkrebs-Erkrankung im April 2017. Aber sie war auch meine größte Chance. Auch hier erkenne ich, wie wichtig das für mich war und bin dankbar dafür, dass mir das Leben diese zweite Chance geschenkt hat.

Was ich daraus gelernt habe?

Wenn wir gegen unser Inneres arbeiten bzw. ein Leben leben, das nicht zu uns passt, verlieren wir. Es ist viel einfacher, den Eltern, dem Partner, den Freunden etc. zu sagen, dass es nicht mehr geht, als wir oft denken. Und es ist besser, jemand anderes ist “böse” auf mich, weil ich nicht mehr so funktioniere und aus dem Spiel aussteige, als wenn ich selbst mich und mein Verhalten nicht mehr annehmen kann.

Was war Dein bestes oder auch negativstes Coaching-Erlebnis?

Seit 2011 lasse ich mich coachen bzw. von Menschen begleiten, die mehr Expertise auf einem Gebiet haben als ich. Dies wurde im Laufe der Jahre immer mehr. Seit Beginn meiner Vollzeit-Selbständigkeit habe ich im Schnitt 3 – 4 Menschen an meiner Seite. Eines der schönsten Coaching-Erlebnisse war direkt eines der ersten, als es um meine Identität und mein Auftreten nach außen ging. Damals war das alles noch neu für mich, und ich sog jede Erkenntnis wie ein Schwamm auf. Zu dem Zeitpunkt erkannte ich, dass ich nicht der angepasste Typ bin. Ich mache gerne mein eigenes Ding. Ideal in der Selbständigkeit. Ein negatives Erlebnis hatte ich hingegen nie. Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder Mensch einen Grund hat, weswegen er in meinem Leben ist. Deswegen kann ich auch Widerstände oder Reibungen (meistens) als das wahrnehmen, was es ist: Etwas in mir.

Was ich daraus gelernt habe?

Die Seele will wachsen, sich entwickeln und ihrer Aufgabe nachgehen. Wenn man sich selbst auf diesem Weg unterstützen will, hilft der Blick von außen und die liebevolle Begleitung durch einen Sparringparter sehr.

Bei wem suchst Du Dir berufliche und private Ratschläge?

Bei mir selbst. Mein Inneres kennt immer die Lösung. Manchmal fällt mir das Erkennen und das Hinhören schwer. Dann suche ich mir einen Coach oder etwas Ähnliches. Der für mich passende Mensch ist immer schon da, wenn ich ihn brauche. Dafür sorgt das Leben. Ich musste in den letzten Jahren nicht mehr nach irgendwas googlen, sondern weiß intuitiv, wer der Richtige für mich ist. Ansonsten habe ich einen großen Freundes- und Bekanntenkreis. Je nach Thema findet sich da immer jemand.

Was ich daraus gelernt habe?

Reden hilft. Dennoch: Die Lösung liegt in mir. Es rächt sich “Rat-Schläge” anzunehmen, wenn sie sich im Inneren nicht zu 100 % richtig anfühlen.

Mein Business

Welchen großen Traum, welche Vision hast Du im Moment?

Für die Welt möchte ich daran mitwirken, dass wir alle raus gehen aus der Selbstbegrenzung und rein gehen in ein von innen erfülltes und großartiges Leben. Dazu gehören für mich Freiheit, Unabhängigkeit, Individualität und ganz viel Liebe und Mitgefühl dazu. Hier spreche ich darüber.

Für mich selbst hat sich mit der Selbständigkeit schon viel in diese Richtung getan. Aber es geht noch mehr von allem, auch für mich.

Was ich daraus gelernt habe?

Es ist mehr in uns drin als wir oft denken. Wer groß denkt, darf mutig sein und nach vorne gehen. Die Welt braucht mehr Menschen, die bestehende Systeme in Frage stellen und eine neue Welt nach ihren Werten erschaffen.

Was hast Du getan, wenn Du dachtest, Deine Business-Idee klappt nicht so, wie Du Dir das vorgestellt hast?

Ich bin davon überzeugt, dass ich selbst die geborene Unternehmerin bin und meine Aufgabe es ist, meine Erfahrungen in die Welt zu tragen und andere Menschen auf ihrem Weg zu begleiten. Wenn eine einzelne Idee mal nicht klappt, dann probiere ich halt die nächste.

Was ich daraus gelernt habe?

Der Glaube ist wichtiger als der einzelne Schritt. Wenn Du Dich innerlich mit dem verankerst, was Du bereits bist (weil es in Dir ist), dann ergibt sich der Weg von alleine.

Wenn Du es Dir wünschen könntest, von wo aus würdest Du am liebsten arbeiten?

Im Moment arbeite ich genau von dort, wo ich sein will: Hannover. Das mag nicht besonders spektakulär sein, aber hier ist meine Heimat. Deswegen bin ich seit kurzem wieder hierher zurück gekehrt. Was sich sonst noch ergibt? Vielleicht mit etwas mehr Sonne? Das ist noch offen. Das Leben wird mich führen.

Was ich daraus gelernt habe?

Es ist weniger wichtig, wo Du bist, wenn Du Dich in Dir und mit Dir selbst wohl fühlst. Aber Heimat und Vertrautheit sind dennoch wichtig.

Und noch ein paar Fun Facts über mich ….

  1. Ich trage zu 99,9 % flache Schuhe und liebe es allgemein bequem. Insofern ist es etwas unverständlich, wie ich es 16 Jahre in der Bank ausgehalten habe.
  2. Ich habe wahnsinnige Angst vor Schlangen und allem, was sich schlängelt. Bei einem Betriebsausflug musste mich mal ein Kollege huckepack nehmen, weil ich nicht bereit war, den Weg weiterzugehen, wo eine Kreuzotter lag.
  3. Einer meiner Nebenjobs war die Arbeit in einer Tanzschule. Ich war Vortänzerin, legte die Musik auf und verkaufte Getränke. Musik und Bewegung ist eine meiner großen Leidenschaften.
  4. Die Krähe im Yoga (siehe Bild) kann ich erst, seitdem ich mir sage (und es spüre), wie leicht es ist. Ich hatte vorher ewig die Armmuskulatur trainiert. Aber erst die neue Geisteshaltung führte dazu, dass mir diese Übung gelang.
  5. Man nennt mich auch Tolpi, denn ich bin ein ziemlicher Tollpatsch und schmeiße ständig etwas um, laufe irgendwo dran etc. Und wer lacht dabei am lautesten? Ich! :-D

So, das waren die 15 Dinge persönlichen Dinge über mich.

Erzähl doch mal, was hat Dich am meisten überrascht? Findest Du Dich wieder? Ich freue mich auf Deine Rückmeldung. Lass mir gerne einen Kommentar da.

 

(Photo by Timo Raab)

Ganz ehrlich: Hättest Du mich vor einigen Jahren nach meiner Lebensaufgabe gefragt, hätte ich nur mit den Schultern gezuckt und diese Frage wahrscheinlich auch etwas seltsam gefunden. Zu diesem Zeitpunkt war ich tief versunken in meinem beruflichen Hamsterrad aus Deadlines, tausenden von Tasks und steigendem Stresslevel.

Danach passierte dann aber eine Sache, die ich im Nachhinein nur als Fingerzeig des Universums deuten kann: Ich kam auf einem Vortrag mit dem Thema Coaching in Verbindung und begann einen knappen Monat später bereits mit meiner Coaching-Ausbildung. Zum ersten Mal erlebte ich, dass ich total in meinem Element war. Nichts war mehr anstrengend. Und ich musste nicht funktionieren. Das gab mir zu denken. War womöglich noch ein anderer Lebensentwurf für mich drin, als der, den ich bis dahin gewählt hatte? Konnte es sein, dass Stress, Druck & Anstrengung gar nicht dauerhaft in meinem Leben sein mussten?

Wie lebt es sich ohne Lebensaufgabe?

Natürlich hätte ich mein Leben einfach so weiterleben können, wie ich es getan hatte. Aber ich hatte in der Coaching-Ausbildung etwas geschnuppert, was ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht erlebt hatte. Ich erkannte erstmalig in meinem Leben einen tieferen Sinn für meine Persönlichkeit. Für die vielen, unterschiedlichen Jobs, die ich gemacht hatte. Und für das, was ich schon erlebt hatte.

Leben ohne Bewusstsein für die eigene Lebensaufgabe ist also Leben ohne einen besonderen Sinn.

Es fehlte der Tiefgang. Es fehlte ein Angebunden-sein-an-seinen-inneren-Kern.

Einige Jahre und Schicksalsschläge später hatte sich mein Denken grundlegend verändert. Es mag Menschen geben, die weniger stark innerlich danach streben, ihre einzigartige Aufgabe zu finden und diese auszuleben. Wenn Du aber zu dem Typ Mensch gehörst, dem Sinn und Bedeutung generell wichtig sind im Leben, dann brauchst auch Du Verständnis für Deine Lebensaufgabe. Es ist weniger die Frage, ob Du Dich auf diesen Weg machst, sondern mehr, wann Du bereit dafür bist.

So fühlt es sich an, wenn Du Deine Lebensaufgabe gefunden hast

An folgenden Punkten erkennst Du, dass Du auf dem richtigen Weg bist.

  • Wenn Du dafür etwas tust, fällt es Dir sehr leicht. Du spürst keine Anstrengung.
  • Du könntest stundenlang über dieses Thema reden und verstehst nicht, dass es andere nicht so sehr interessiert wie Dich.
  • Du hast eine riesengroße Vision von Deinem Leben und Deinem Wirken in dieser Welt.
  • Du hast manchmal Angst vor Dir selbst, weil Du so unfassbar motiviert und überzeugt bist, von dem, was Du tust.
  • Dein früheres Leben kommt Dir klein, eingeschränkt und unfertig vor.
  • Dir ist bewusst, dass es früher auch gute Dinge gab, aber jetzt fühlt es sich für Dich richtiger, stimmiger, besser, leichter, schöner und wertvoller an.
  • Du unterteilst Dein Leben in ein “vorher” und “nachher”.

Aber Achtung:
Nicht verzweifeln, nur weil Du nicht jeden Tag motiviert bis unter die Haarspitzen bist und auch mal Tränen fließen. Das bedeutet nicht, dass Du falsch unterwegs bist. Du darfst Dir das einfach so vorstellen:  Du warst jahrzehntelang in einer Sache unterwegs, die Dein Herz wenig oder gar nicht berührt hat. Jetzt erkennst Du, für was Du eigentlich geschaffen bist und was Du der Welt von Dir geben willst, und springst mit einem riesengroßen Sprung aus Deiner gewohnten Komfortzone raus. Und das bedeutet: Ängste, Zweifel und innere Blockaden tauchen auf. Dein Ego schickt Dir diese, um Dich in dem gewohnten Verhalten zu halten. Auch wenn dieses nicht besonders förderlich für Dich ist.

Fokussiere Dich nicht darauf. Sondern spüre, was mit Dir passiert, wenn Du mit Deiner Bestimmung verbunden bist. Hüpft Dein Herz? Kribbelt es im Bauch oder in den Füßen? Schwappt eine Welle von innerer Freude durch Deinen Körper? Dann bist Du genau richtig :-)

Wenn Du Dich entscheidest, Deine Lebensaufgabe zu finden

Meine tiefste Überzeugung ist: Jeder Mensch ist für eine bestimmte Sache geboren. Diese Sache kannst nur Du besonders gut. Und nur Du kannst sie in dieser einzigartigen Art und Weise ausführen.

Seine Lebensaufgabe zu leben bedeutet:

  • Auflösung der eigenen, gefühlten Begrenzung
  • Pure Selbstentfaltung und Selbstverwirklichung
  • Etwas Sinnvolles mit den Gaben zu tun, die Dir mit Deiner Geburt mitgegeben wurden

Deine Lebensaufgabe muss dabei nicht zwingend etwas mit Deinem Beruf zu tun haben. Vielleicht findest Du Deine Erfüllung auch in Deinem Privatleben, in einem Ehrenamt, hast mehrere Jobs oder konzentrierst Dich auf ein Hobby. Vielleicht spürst Du auch, dass sich diese Sache nicht in einem klassischen Angestelltenjob finden lässt.

Wie kannst Du starten?

Tatsächlich steht und fällt alles mit Deiner inneren Entscheidung:

Ja, ich mache mich auf den Weg.

Ja, ich erlaube mir, groß zu denken.

Ja, ich fange einfach an.

Ja, ich vertraue darauf, dass ich meine Lebensaufgabe finde.

Ja, ich nehme Kontakt zu meinem Herzen auf.

Wie gehst Du vor?

Lasse die Suche nach Deiner Lebensaufgabe im Herzen wirken, z.B. durch Meditation oder Schreiben. Aber überhöhe das Ganze nicht oder setz Dich gar unter Druck (“ich muss jetzt meine Lebensaufgabe finden”). Damit ist Deine Suche im Verstand. Dieser aber wird Dir dabei nicht weiterhelfen.

Suche den roten Faden in Deiner Biographie:

Was hast Du immer schon gerne gemacht (unabhängig von Geld)?

Was würdest Du tun, wenn Du kein Geld verdienen müsstest?

Was ist Dir schon immer zugefallen, ohne dass Du viel dafür tun musstest?

Was treibt Dich morgens an, aus dem Bett zu steigen?

Woran erkennst Du, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist?

Nicht immer können wir uns “frei” dafür entscheiden, uns auf die Suche zu machen. Wenn Du selbst Dir lange genug aus dem Weg gehst und nicht auf Dein Inneres hörst, braucht es manchmal eine Krise, wie z.B. eine Krankheit, Trennung oder Mobbing auf der Arbeit. Diese Signale weisen Dir den Weg, den Du gehen solltest.

Tatsächlich erkennst Du den richtigen Zeitpunkt in Deinem Herzen. Es ist wichtig, dass Du auf Deine innere Stimme hörst und sie nicht verdrängst.

Zum Thema “Lebensaufgabe finden” gebe ich Dir in diesem Video einen persönlichen Input darin, warum eine Lebensaufgabe wichtig ist und wie Du sie findest.

 

 

Warum jeder sich auf den Weg machen sollte, seine Lebensaufgabe zu finden | FB Live vom 23.04.2018

 

Beliebte “Fehler” bei der Suche nach der Lebensaufgabe

  • Perfektionismus
  • Druck
  • Wunsch aus dem Verstand, alles genau wissen zu wollen
  • Exakte Planung
  • Bedürfnis nach Kontrolle
  • Kein Kontakt mit der Welt, z.B. Feedback und Austausch

Die schönste Möglichkeit, Deine Lebensaufgabe zu leben: Die Selbständigkeit

Die Selbständigkeit ist das schönstes Mittel, um Deine Kraft aus Dir herauszuholen und sie der Welt zu zeigen. Du hast 100 % Freiheit und kannst Dein Business exakt so ausrichten, wie du es brauchst (wenn Du dabei die eine oder andere Business-Regel anwendest).

Wichtig ist, wenn Du mit der Selbständigkeit liebäugelst: Solange Du nicht sichtbar bist, keine Kunden hast und Dein Angebot nicht zeigst, bekommst Du auch keine Resonanz von der Welt. Feedback und Resonanz sind aber unheimlich wichtig, damit Du Deinen Weg erkennst und gehen kannst. Aus Feedback lernst Du und entwickelst sukzessive Dein Business weiter, bis es 100 pro zu Dir passt.

Wie weit bist Du auf der Suche nach Deiner Lebensaufgabe? Hast Du sie schon gefunden? Wie bist Du vorgegangen?

Ich freue mich auf Deinen Kommentar hier auf meinem Blog oder auch gern in meiner Facebook-Gruppe Erfolgreich selbständig mit dem, was Du liebst. Hier findest Du viele Gleichgesinnte, denen es ähnlich geht wie Dir.

(Photo by Hanneke Laaning on Unsplash)

Inner Balance Business Foundation

Das etwas andere Business-Programm für alle, die wirklich mit dem, was sie lieben, erfolgreich sein wollen

 

 

Ab sofort erzählen Dir an dieser Stelle wunderbare Menschen, die einen Teil ihres Weges mit meiner Unterstützung gehen, ihre persönliche Erfolgsstory. Den Anfang macht Anja Herting.

Anja ist ganzheitlicher Business Coach und Online-Marketing-Expertin und erzählt Dir, wie sie selbst ihren Weg aus ihrer persönlichen Krise gefunden hat und was es für sie brauchte, um bei sich anzukommen. Auf ihrem Fachgebiet Online-Marketing ist sie schon lange eine Kanone, aber irgendwann hat sie sich eingestanden hat, dass ihr dabei ein wichtiger Teil fehlt. Aber lies selbst, was Gastautorin Anja dazu sagt …

 

Es ist Ostern 2018. Ich bin seit über einem Jahr zufrieden selbstständig mit meinem eigenen Business. Ich denke zwei Jahre zurück: Ostern 2016 war ich überhaupt nicht glücklich. Ich war noch mitten in der Jobkrise, gefangen in einem Job, der nicht zu mir passte. Kurz davor, nach zwei gesunden Jahren, ein weiteres Mal in den Burnout zu rutschen. Und das nachdem ich eigentlich dachte, ich hätte alles überwunden.

Ein paar Wochen später verlor ich diesen Job und so schrecklich der Moment damals war, rückblickend war es der Beginn der Freiheit, nach der ich mich schon so lange sehnte.

Als Sandra mich fragte, ob ich einen Gastartikel auf ihrem Blog über meinen Weg schreiben wollte, sagte ich direkt ja. Ich zeige Dir in diesem Blogbeitrag, wie meine ersten Schritte in die Selbstständigkeit ausgesehen haben und gebe Dir Einblicke in meine fünf wichtigsten Learnings.

1. Gewinne Abstand und lass Dir Zeit zum Trauern

Ein Jobverlust ist ein traumatisches Ereignis, deshalb darfst Du Dich schützen und ohne schlechtes Gewissen überall dort Grenzen setzen, wo Du es für notwendig hältst.

Ich habe damals zuerst alle Personen, die mit diesem Job zu tun hatten, aus meinen Freundeslisten gelöscht und bin dann für vier Wochen nach Irland gefahren. So habe ich im ersten Schritt zunächst ausreichend Abstand von dem Ereignis gewonnen.

Keiner (auch Du selbst nicht) sollte von Dir erwarten, dass Du sofort mit einem Plan B um die Ecke kommst. Lass Dir genügend Zeit den Verlust zu betrauern. Verdränge nicht einfach. Gönn Dir diese Phase. Du darfst Dir dabei auch richtig selbst leid tun und die ganze Welt hassen.

2. Sei gut zu Dir und sei achtsam

Das Ereignis hat mich damals richtig aus der Bahn geworfen. Oft stelle ich in solchen Situationen gleich meine gesamte Person in Frage.

Wenn Du auch dazu neigst, so zu reagieren, ist es für Dich wichtig, diese Selbstzweifel nicht in Selbstbeschimpfung ausarten zu lassen.

Der erste Schritt dabei ist es, diese Selbstzweifel achtsam wahrzunehmen und dann nachsichtig mit Dir zu sein.

Stell Dir vor, Du bist Dein bester Freund oder Deine beste Freundin. Was würdest Du zu Dir sagen? In welchem Tonfall würde das Gespräch stattfinden? Sicher wärst Du eher diplomatisch und hilfsbereit als böse und gehässig, oder?

Sei nett zu Dir.

3. Entdecke die Chance in der Krise

Dieses Learning war das Wichtigste in meinem gesamten Entwicklungsprozess. Und es gilt für jede Art von Krise.

Schau Dir deine Krise etwas genauer an. Ist sie wirklich „nur“ schlecht?

Mein Jobverlust war zwar auf den ersten Blick ein Schlag ins Gesicht, aber so wurden auch ungesunde Verbindungen gelöst, die schon längst fällig waren und ich kam aus Strukturen raus, die schon lange nicht mehr zu mir passten.

Wo steckt in Deiner Krise das Positive?

  • Wirst Du (endlich) zum Nachdenken gezwungen, was Du wirklich willst?
  • Hast Du jetzt die Möglichkeit neu anzufangen?

Frage Dich:

  • Was kannst Du?
  • Was willst Du?
  • Was willst Du nicht (mehr)?
  • Was ist alles möglich

 

4. Werde trotz Deiner Angst aktiv

Für mich der wohl schwierigste Schritt, denn im Theoretisieren neuer Lebenskonzepte war ich schon immer sehr gut. Wenn es dann jedoch an die Umsetzung gehen sollte, machte ich oft einen Rückzieher und entschied mich für den vermeintlich bequemen und bekannten Weg (z. B. die nächste Festanstellung).

Vielleicht kennst Du das auch: Je näher Du einem Punkt kommst, an dem es „ernst“ werden soll, desto größer wird Dein Widerstand.

Die Selbstzweifel werden immer größer und der Mut immer kleiner:

  • Du bist nicht gut genug
  • Du bist zu alt/zu jung
  • „Selbst und ständig“ – dafür bist Du viel zu schwach

Die Angst vor etwas Neuem kann lähmend sein. Aber wie schafft Du es trotz dieser  Angst, ins Tun zu kommen?

Erinnere Dich!

Sicher hast Du einmal irgend etwas gemacht, obwohl du panische Angst davor hattest. Erinnere Dich an diese Situation:

  • Als Du als Kind vom 5 m-Turm gesprungen bist
  • Als Du zum ersten Mal auf Skiern einfach den Berg runter gefahren bist
  • Als Du einen Vortrag vor vielen Menschen gehalten hast

Stell Dir diese Situation mit allen Einzelheiten vor. Wie hast Du Dich damals gefühlt? Was hat es damals gebraucht, trotz Deiner Angst zu handeln?

Finde ein Foto oder ein Symbol, was Dich an diese Situation erinnert. Und immer wenn die Angst kommt, denkst du an diesen Moment und sagst Dir:

„Wenn ich DAS geschafft hab, kann ich alles schaffen!“

Ein solches „Mutbild“ setzt unglaublich viel Energie frei und erinnert Dich daran, dass Du trotz Angst in der Lage bist, über Dich hinaus zu wachsen.

Mein eigenes Mutbild ist ein Urlaubsfoto, auf dem ich zu sehen bin, wie ich gerade von einem 15 m hohen Felsen ins Wasser springe.

 

5. Hol Dir Unterstützung, die zu Dir passt

Das Gute an Krisen jeglicher Art: Du bist nicht die erste und Du wirst nicht die letzte Person sein, die das oder etwas Ähnliches durchmacht.

Es gibt Menschen, die genau diesen Weg, der Dir noch bevorsteht, bereits gegangen sind. Du bist nicht allein.

Mit dieser Erkenntnis war alles plötzlich viel einfacher. Ich suchte den Kontakt zu anderen selbstständigen Frauen in verschiedenen Facebook-Gruppen und ich arbeitete mit mehreren Coaches. So lernte ich auch Sandra in einem gemeinsamen Netzwerk kennen. Mittlerweile arbeiten wir gemeinsam an meinem Business, meiner Positionierung und meinen Glaubenssätzen und ich komme meinem Wunschbusiness immer näher.

Frage Dich, wenn du ebenfalls Unterstützung suchst: Passt die Gruppe oder Person zu Dir und Deinen Werten? Kannst Du Dich identifizieren? Höre dabei unbedingt auf Dein Bauchgefühl.

 

Geh auch Du Deine ersten Schritte in Richtung Wunschbusiness

Ich habe mir nach meiner Jobkrise den Traum von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung verwirklicht. Ich wünsche mir nichts mehr, dass auch andere Frauen, den Mut dazu finden. Es ist meine Vision, insbesondere  Frauen, die in der gleichen Situation sind wie ich vor zwei Jahren und die vielleicht denken, dass ihre Situation hoffnungslos ist, davon zu überzeugen, dass es sich lohnt, den eigenen Weg zu gehen. Einen ganz neuen Weg, der noch völlig unbekannt ist, aber magisch sein wird.

(Photo by Jesse Uli)

<a href="https://www.sandralotz.de/anja-start">Anja Herting</a>

Anja Herting

Anja ist ganzheitlicher Business-Coach und Online-Marketing-Expertin für sensible Unternehmerinnen. Selbst hochsensibel und introvertiert, zeigt sie Dir, wie Du genau das Business startest, das zu Dir und Deinen Bedürfnissen passt und dabei gut für Dich sorgst. BURNOUT-to-BUSINESS ist ihr neues Herzensprojekt.