5 notwendige Schritte, um Dein Business auf die Erfolgsspur zu bringen

Mit der Entscheidung, ein eigenes Business aufzuziehen, ist es wie mit Weihnachten. Obwohl man weiß, dass viel zu tun ist, es tausend Termine gibt und die Geschenke zu besorgen sind, gleicht es dennoch bei den allermeisten von uns jedes Jahr einer rollenden Lawine. Irgendwann verfallen viele von uns in Stress, wissen nicht mehr weiter und haben auf den ganzen Sch*** keinen Bock mehr.

Wieso tue ich mir das eigentlich an? Nächstes Jahr fahre ich weg und feiere unter Palmen. (Und wenn Du jetzt denkst, das trifft auf Dich nicht zu – dann herzlichen Glückwunsch! Aber lies trotzdem mal weiter, wenn Du gerade dabei bist, die ersten Schritte im eigenen Business zu tun. Denn da ist – versprochen – alles absolut NEU für Dich.)

Als ich vor knapp 3 Jahren immer stärker begann, mich damit zu beschäftigen, hatte ich schon nach kurzer Zeit die Luft zum Atmen verloren. Für mich war anfangs klar, dass ich eine Website brauche und vielleicht “irgendwas” auf Facebook mache. Was dann kam, war die Business-Lawine bestehend aus zig Online-Marketing-Strategien, krass viel Technik und Millionen von Entscheidungen, die ich zu treffen hatte (was ich zumindest glaubte, da es mir irgendwer eingeredet hatte).

Deswegen beschreibe ich Dir in diesem Artikel ganz knapp und auf den Punkt, welche 5 Schritte Du gehen solltest.
Dieser Text ist das Richtige für Dich, wenn Du keine Ahnung hast, womit Du anfangen sollst, um Kunden zu gewinnen und Umsatz zu generieren.
Dieser Text ist außerdem das Richtige für Dich, wenn Du bereits selbständig bist, aber Dein Business einfach nicht läuft. Dann hast Du höchstwahrscheinlich 5 wichtige Schritte nicht im Blick, sie vergessen oder nicht sauber genug umgesetzt.

In diesem Artikel verrate ich Dir, worauf Du achten darfst, was Du tun oder an Deiner Strategie verändern solltest, damit die Kunden begeistert bei Dir buchen.

Folgende 5 Schritte sind nötig, um Dein Business auf die Erfolgsspur zu bringen:

1. Bestimme Deine Zielgruppe

Deine Zielgruppe ist die Menge an Menschen, an die Du verkaufen möchtest und die – ganz wichtig! – Dein Angebot dringend brauchen. Es sind die Menschen, die interessiert sind an dem, was Du tust. Deine Zielgruppe muss klar sein. Deshalb mache Dir im ersten Schritt Gedanken darüber, was Deine Zielgruppe ist und lege diese dann für Dich fest. Hier sind einige Fragen die Dir dabei helfen können, Deine Zielgruppe zu definieren:

  • Welche konkreten Probleme, Wünsche und Bedürfnisse hat Deine Zielgruppe?
  • Welche Persönlichkeitsmerkmale, Einstellungen, Interessen und Aktivitäten zeichnen sie aus?
  • Welche Motive und Kaufabsichten hat sie?

Zudem ist es hilfreich, Alter, Geschlecht und Bildungstand Deiner Zielgruppe festzulegen.

2. Entwickle Dein Angebot

Im zweiten Schritt solltest Du eindeutige Antworten auf folgende Fragen finden:

  • Was braucht Deine Zielgruppe?
  • Welches Problem hat die Zielgruppe und WIE kannst Du dieses Problem lösen?

Wichtig: Dein Angebot ist exakt das, was die Zielgruppe braucht und nicht das, was Du in irgendeiner Ausbildung gelernt hast. Idealerweise kannst Du natürlich beides miteinander mischen.

Doch im Vordergrund steht die Frage: Was genau braucht Deine Zielgruppe, um ihr Problem zu lösen?

Ergo: Für Dein Angebot benötigst Du eine Zielgruppe mit einem Problem. Eine Zielgruppe ohne Problem ist nicht relevant für Dich.

3. Kläre die Wertschöpfung

Zwischen Zielgruppe und Angebot, mit dem Du das Problem der Zielgruppe löst, liegt die Transformation, bzw. die Veränderung, welche der Kunde durchläuft. Das nennen wir im Rahmen unserer Dienstleistung als Berater und Coaches auch „Wertschöpfung“.

Die Wertschöpfung beinhaltet all die vielen kleinen Schritte, die prozessual notwendig sind, damit aus einem unzufriedenen Kunden, der ein bestimmtes Problem hat, ein glücklicher Kunde mit einem gelösten Problem wird.

Es ist somit wichtig, dass Du die Transformation, bzw. die Veränderung in bestimmte Phasen aufteilst und diese benennst.

4. Bestimme Dein Produkt

Was genau bietest Du an?

Das Produkt ist die Menge an Dingen, die es braucht, um Dein Angebot oder einen Teil davon abzudecken.

Zwischen dem unzufriedenen Kunden und dem glücklichen Kunden liegt, wie oben erwähnt, ein Prozess, den wir „Transformation“ nennen. Dieser Prozess besteht aus vielen verschiedenen Teilbereichen. Diese Teilbereiche oder Phasen kannst Du alle in ein Programm integrieren, welches Du anbietest.

Am Beispiel meiner Inner Balance Business Foundation kannst Du Dir ein Bild machen, wie ich den Transformationsprozess meiner Kunden in einzelne Phasen aufgeteilt habe.

Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, Teile der Transformation in kleinere Produkte zu verpacken. Für den Start kann das sinnvoll sein, wenn Du noch Hemmungen hast, große, hochpreisige Produkte anzubieten. Fokussiere Dich dann erstmal darauf, ein Teil-Problem des Kunden zu lösen.

5. Führe einen Markttest durch

Meine Empfehlung: Mache einen Markttest. Biete Dein Produkt an, ohne im Detail alles schon entwickelt oder komplett durchgeplant zu haben.

Es ist nicht nötig, extrem viel Zeit in Branding, Logo- oder Website-Design zu investieren, bevor Du mit Deinem Angebot sichtbar wirst. Glaube mir, Du sparst Dir enorm viel Zeit, Kraft und Energie, wenn Du Dein Produkt einfach erstmal testest.

So findest Du heraus, ob Dein Angebot, Deine angedachte Transformation und grundsätzlich Dein Produkt die Zielgruppe ansprechen oder ob Du an ihr vorbei designed hast. Letzteres kann durchaus passieren – selbst, wenn Du Deine Zielgruppe gut kennst, weil Du möglicherweise mal Teil von ihr warst.

Finde heraus, wie Dein Produkt ankommt und ob es gekauft wird.

Führe vielleicht auch kurze Interviews mit Interessenten, die sich eventuell doch gegen die Buchung entscheiden, um heraus zu finden, welche Schwachstellen Dein Produkt hat.

Und glaube mir: Schwachstellen gibt es immer. Wir haben als Unternehmer*innen die Aufgabe, uns und unsere Produkte stetig zu verbessern. Inneres und äußeres Wachstum gehören dazu – aber bitte ohne in Perfektionismus zu verfallen.

Frage Dich regelmäßig: Ist mein Produkt das richtige?

Während der Testphase kannst Du überlegen, ob Du das Produkt schon launchst oder es als Test definierst. Das hängt davon ab, ob Du es schon konkret genug ausgearbeitet hast, oder die ganze Schleife noch mal durchlaufen musst.

Keine Sorge – es ist ganz normal und gehört zum Business dazu, Dir immer wieder in einer Art Kreislauf folgende 4 Fragen zu stellen:

  1. Ist das immer noch meine Zielgruppe?
  2. Muss die Transformation doch anders aussehen?
  3. Passt dieses Angebot noch?
  4. Will ich weiterhin dieses Produkt anbieten oder doch etwas anderes?

Falls Du unsicher bist, dann teste es.

Um Dich zu beruhigen: Auch ich durchlaufe diese Prozesse ständig!

Deine 5 Erfolgsschritte im Überblick

Damit Du Kunden gewinnst und Umsatz generierst, solltest Du Folgendes wissen und tun:

  1. Was ist die Zielgruppe?
  2. Was ist das Angebot?
  3. Was ist die Transformation?
  4. Was ist Dein Produkt?
  5. Gehe in die Testphase!

Das A und O für Deine Positionierung

Wenn Du Zielgruppe, Angebot, Transformation und Produkt eindeutig definiert hast und das auch präzise vermitteln kannst – im persönlichen Gespräch, auf Deiner Website oder in Deinen Werbematerialien – bist Du klar positioniert.

Die Positionierung ist ein hohes Gut. Denn sie sorgt dafür, dass die Menschen wissen, was Du tust. Das wiederum ermöglicht Dir, Kunden zu gewinnen.

Deshalb empfehle ich Dir, die 5 Schritte unbedingt umzusetzen. Solltest Du dabei Unterstützung benötigen, zögere bitte nicht, mich anzusprechen.

Die meisten Leute wenden sich erst an jemanden, der sich mit Positionierung auskennt, wenn sie schon viele leidvolle Erfahrungen gemacht haben und einfach nicht weiter kommen.

Wenn Du Dich zu spät für externe Unterstützung entscheidest, zahlst Du in der Regel Lehrgeld in Form von fehlenden Umsätzen. Möglicherweise fühlst Du Dich auch in Kundenbeziehungen nicht wohl, coachst am Thema des Kunden vorbei oder spürst, dass Dein aktuelles Angebot nicht exakt das ist, was Du willst. Eventuell stellst Du Dich auch in Social Media auf den Kopf und wunderst Dich, warum niemand bei Dir bucht. Sollte das der Fall sein, wissen die Leute höchstwahrscheinlich nicht, wofür Du genau stehst.

Durchlaufe die 5 Schritte also gründlich und lass Dich unterstützen, wenn Du dabei Schwierigkeiten hast.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es ist, die 5 Schritte alleine umzusetzen. Im Rahmen meiner Inner Balance Business Foundation hingegen merke ich immer wieder, dass es für meine Kunden im 1:1-Coaching, mit meinem direktem Feedback einfach besser funktioniert.

Sprich mich also gerne an, wenn Du alleine mit Deinem Business nicht voran kommst.

Wenn Du das Ganze lieber erzählt bekommen möchtest, switche hier auf mein Video.

 

Die 5 Schritte nach der Entscheidung, sich selbständig zu machen | FB Live vom 07.11.2018

 

Der Special-Tipp

Generell besteht Businessaufbau daraus, dass Du dran bleibst, Biss entwickelst und Dich jeden Tag neu motivierst. Wenn Deine Kerze zwischendurch ausgeht, besteht Deine Aufgabe darin, sie jedes Mal eigenmächtig wieder anzuzünden.

Deshalb: Bleibe motiviert dran. Tue täglich etwas für Dein Business. Arbeite an den eben besprochenen Themen, verbessere Dich ständig – ohne perfekt sein zu wollen. Denn Perfektionismus macht unflexibel und hemmt Dich in Deiner Entwicklung.

Ist Dranbleiben für Dich ein Thema? Dann werde Teil meiner Facebook-Community! Dort kannst Du Dich mit Gleichgesinnten austauschen und Dir regelmäßig kostenlose Motivationstipps von mir abholen.

 

(Photo by Seth Macey on Unsplash)

2 Kommentare
  1. Roswitha Uhde
    Roswitha Uhde sagte:

    Super Artikel, liebe Sandra. Ich bin gerade dabei, meine Produktideen umzusetzen. Das war ein langer Weg. Immer wieder habe ich mich gefragt, ob meine Angebote überhaupt Abnehmer finden. Am schwierigsten war für mich der Schritt 3, die Transformation. Ich weiß zwar, was ich meinen Teilnehmern der Smartphone-Schulungen beibringe, konnte aber nicht so gut formulieren, was am Ende der Transformation steht. Inzwischen habe ich es heraus gefunden. Ich glaube aber, dass sehr viele, die sich selbständig machen, damit erst mal Probleme haben, die Transformation zu benennen.
    Liebe Grüße aus Berlin
    Roswitha

    Antworten
    • Sandra Lotz
      Sandra Lotz sagte:

      Liebe Roswitha,

      wie schön, dass Du Deine Erfahrungen hier mit uns teilst – danke dafür <3

      Ich bin ganz bei Dir - das ist nicht immer einfach. Häufig lohnt ein Blick von außen. Ich hatte selbst auch meine Schwierigkeiten damit. Deswegen ist dieser Prozess auch etwas, was ich sehr häufig unterstütze. Der Mehrwert eines zweiten Blicks ist da enorm!

      Ich finde es großartig, dass Du da für Dich Klarheit gefunden hast! Dein Thema ist mega genial und so so wichtig.
      Ich wünsche Dir ganz viele begeisterte Kunden! Und wenn Du einen Sparringspartner brauchst, bin ich gerne für Dich da <3

      Liebste Grüße
      Sandra

      Antworten

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